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Welche neue Lösung hat der Stadtgärtner?

Nach Vandalismus-Vorfällen - Warum die Stadt Kolbermoor nun auf einen Zaun verzichtet

Bepflanzung statt Zaun: Lucas Scharl (links) und Michael Schmidt arbeiten in der Dr.-Max-Hoffmann-Straße.
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Bepflanzung statt Zaun: Lucas Scharl (links) und Michael Schmidt arbeiten in der Dr.-Max-Hoffmann-Straße.

Immer wieder wurde ein Zaun in der Kolbermoorer Dr.-Max-Hoffmann-Straße beschädigt. Immer wieder musste der Bauhof den Schaden reparieren und den Zaun neu aufbauen. Doch jetzt setzt man auf eine neue Strategie.

Kolbermoor – Nun reicht es offensichtlich endgültig. Die Kolbermoorer Dr.-Max-Hoffmann-Straße war zuletzt immer wieder Schauplatz von Vandalismus. Erst kürzlich ist es wieder passiert, als über die Länge von rund 40 Meter der dortige Holzzaun massiv beschädigt wurde.

So sah der Zaun nach seiner letzten Beschädigung aus.

„Das ist jetzt gefühlt schon fünf Mal vorgekommen und wir mussten den Zaun immer wieder aufstellen“, sagt Stadtgärtner Simon Reiter auf Nachfrage des Mangfall-Boten. Nun hat man sich für einen neuen Weg entschieden.

Lange Vorgeschichte – neue Lösung

Denn dieses Mal wird der Zaun nicht repariert und erneut aufgestellt. Stattdessen wird er komplett entfernt. Denn längst stellte sich die Frage, warum immer wieder der gleiche Zaun Opfer von Sachbeschädigung geworden ist. Auch wenn man sich zuletzt seitens der Stadt Kolbermoor gelassen äußerte.

Man könne die Aufregung nicht wirklich verstehen, hieß es. Zwar seien es immer wieder ärgerliche Vorkommnisse. In einer Gegend, in der viele Jugendliche unterwegs sind, müsse man eine solche Beschädigung im öffentlichen Raum allerdings hinnehmen.

Holzzäune böten nun mal eine „gute Angriffsfläche“, da sie von der Konstruktion her nicht besonders stabil gebaut seien. Trotz Anzeige einer Privatperson bei der Polizei fiel es schwer, die Täter ausfindig zu machen. Zuletzt sah Bauhofleiter Michael Glas hinter dem beschädigten Zaun auch keine Auffälligkeit. Beschädigungen dieser Art gehörten dazu und der Bauhof kümmere sich um die Reparaturen.

Stadtgärtner hofft auf neue „gute Lösung“

Nun hat man sich allerdings eine neue Strategie überlegt. Laut Stadtgärtner Simon Reiter erhoffe man sich nun eine gute Lösung, indem man anstatt des Zaunes auf eine Bepflanzung setzt. Das „Ausmaß an Zerstörungswut“, was sich zuletzt gezeigt habe, könne somit womöglich verhindert werden.

Die Bepflanzung ist die neue Lösung.

Der noch übrig gebliebene Zaun in der Dr. Max-Hoffmann-Straße wurde nun also entfernt. An gleicher Stelle setzten Mitarbeiter des Bauhofs nun Yuccapalmen und Blaurauten in die Erde. „Ich habe die Hoffnung, dass die Leute die Pflanzen eher in Ruhe lassen“, sagt Reiter. Womöglich sei die Hemmschwelle hier höher, als beim Zertreten eines Zaunes, so der Stadtgärtner. Grund zum Optimismus bereite die gegenüberliegende Straßenseite. Auch dort sei der Streifen bepflanzt und bislang nichts passiert.

Das Ziel: Parkende Autos fernhalten

Laut Reiter wurde der Zaun ursprünglich errichtet, um zu verhindern, dass Autos oder andere Fahrzeuge auf dem Grünstreifen parken. Bleibt also abzuwarten, ob die neu angelegte Bepflanzung sowohl Randalierer als auch Falschparker fernhält.

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