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Noch wenige Tage Zeit für Aufholjagd

Stadtradeln auf der Zielgeraden: Kolbermoorer brauchen noch 10.000 Kilometer

Jeder Kilometer zählt: Drei Tage haben die Kolbermoorer noch die Chance, Kilometer fürs Stadtradeln zu erstrampeln. Danach wird „abgerechnet“. Aktuell fehlen noch 10000 Kilometer zum Vorjahresergebnis.
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Jeder Kilometer zählt: Drei Tage haben die Kolbermoorer noch die Chance, Kilometer fürs Stadtradeln zu erstrampeln. Danach wird „abgerechnet“. Aktuell fehlen noch 10.000 Kilometer zum Vorjahresergebnis.

Der Endspurt im Stadtradeln hat begonnen. 49.476 Kilometer sind aktuell (Stand vom 6. Juli, 9 Uhr) für die Kolbermoorer Teilnehmer auf der Homepage der weltweiten Aktion offiziell verbucht. Damit wurden bereits 7,6 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Trotzdem klafft noch eine Lücke von 10.000 Kilometern zum Vorjahr, als die Kolbermoorer 59.731 Kilometer fuhren und neun Tonnen CO2 einsparten.

Kolbermoor – Also heißt es nun nicht nur, weitere Kilometer zu sammeln, sondern vor allem, die gefahrenen Kilometer auch tatsächlich in die Statistik einzutragen.

Mehr Teilnehmer, aber weniger Kilometer

Ein Blick in die Vorjahre: 2021 hat Kolbermoor das bislang beste Ergebnis erzielt: 318 Radler absolvierten 59.731 Kilometer. 2020 waren es 48.771 Kilometer, 2019 rund 40.500.

Aktuell sind es also 49.476 Kilometer. Zur Motivation ein Blick in die Nachbargemeinden: Bruckmühl hat schon 126.626 Kilometer auf dem „Tacho“ und mehr als 19,5 Tonnen CO2 eingespart. Ein Vergleich der Einwohnerzahlen könnte die Kolbermoorer vielleicht noch ein wenig motivieren. Immerhin hat Kolbermoor 19.914 Einwohner und damit 2202 mehr als Bruckmühl (17.712 Einwohner).

Auch Bad Aibling ist den Kolbermoorern weit voraus, erstrampelte bereits 76.277 Kilometer und sparte 11,7 Tonnen Kohlendioxid ein. Die Bad Feilnbacher brachten 25.755 Kilometer zusammen, und in Feldkirchen-Westerham stehen 13.434 Kilometer zu Buche. Unerreichbar scheint Rosenheim zu sein: Die kreisfreie Stadt liegt mit 228.307 Kilometern und 35 Tonnen CO2-Einsparung an der Spitze.

Noch bis Samstag, 9. Juli, können Kilometer gesammelt werden. Drei Tage also, an denen es darauf ankommt, die Kilometer – egal, wo in der Republik sie mit dem Fahrrad zurückgelegt wurden – einzutragen.

An der weltgrößten Fahrradkampagne für ein besseres Klima nehmen in diesem Jahr 2503 Kommunen und 642.085 Radelnde teil. In Kolbermoor sind heuer 358 aktive Radler gemeldet – ein neuer Rekord für die Mangfallstadt.

Lokaler Spitzenreiter ist aktuell die Cohu GmbH, die 5852 Kilometer zum Wettbewerb beigetragen hat. Jeder der 13 Teilnehmer des Unternehmens erstrampelte bereits 450 Kilometer. Dicht auf den Fersen ist dem Spitzenreiter die Pauline-Thoma-Mittelschule mit 62 Teilnehmern, 4243 Kilometern und einer CO2-Einsparung von 653 Kilogramm.

Während des Stadtradelns fanden in Kolbermoor auch verschiedene Aktionen statt. Dazu gehörte nicht nur ein Pendlerfrühstück mit gesunden Müsliriegeln, sondern auch die mobile Bürgerversammlung vom 27. Juni. „Auch diese Kilometer zählen, die Teilnehmer müssen sich nur registrieren und ihre Kilometer eintragen“, erklärt Stadtmarketing-Chef Christian Poitsch.

Im Rahmen des Stadtfestes findet am Samstag von 11 bis 16 Uhr ein kostenloser Radsicherheitscheck statt. Dabei werden alle mitgebrachten Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit geprüft, unter anderem Bremsen, Beleuchtung und Reflektoren begutachtet.

Radsicherheitscheck beim Stadtfest

Kleinere Einstellungen und Reparaturen werden direkt vor Ort vorgenommen, größere Mängel auf einem Prüfbogen vermerkt. Zudem beantworten Veronika Winkler und ihr Team alle Fragen zum Thema Fahrrad und Fahrradfahren. Auch Laufräder, E-Bikes (25km/h), Lastenräder, Rollstühle und Rollatoren sind willkommen.

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