Kosten steigen auf 1,5 Millionen Euro

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Für insgesamt 1,5 Millionen Euro wird das Kurhaus derzeit saniert und brandschutztechnisch auf Vordermann gebracht.

Bad Aibling - Unvorhergesehene, aber notwendige Maßnahmen für Brandschutz sowie Heizungs- und Lüftungsregler dehnen den Kostenrahmen für die Kurhaussanierung kräftig:

Statt der ursprünglich angesetzten 882000 Euro steigt die Gesamtsumme jetzt auf insgesamt 1,5 Millionen Euro, was der Stadtrat auch jüngst absegnete. Die Kosten für die Umbaumaßnahmen erhöhten sich durch den Einbau einer neuen Decke samt Beleuchtung im Spiegelsaal (ehemaliges Foyer) auf mittlerweile 1,15 Millionen Euro.

Die nochmalige Erhöhung auf insgesamt 1,5 Millionen Euro bis 2012 setzt sich, wie Architekt Alfons Petzenhammer bei seinem Zwischenbericht im Stadtrat erläuterte, wie folgt zusammen: Zum einen müssten noch die Arbeiten für die Regeltechnik der Heizungsanlage vergeben werden. Diese sind mit 197000 Euro veranschlagt.

Weitere Decke muss saniert werden

Ferner sei festgestellt worden, dass die Decke im Seminarraum im Erdgeschoss ziemlich marode sei. "Es könnte sein, dass die mal herunterkommt", befürchtete Petzenhammer. Die nun geplante Erneuerung der Decke schlägt mit 25000 Euro zu Buche. In einem zweiten Bauabschnitt fallen schließlich auch noch weitere Brandschutzmaßnahmen im Konzertsaal und Foyer an, deren Kosten mit 100000 Euro beziffert werden.

Ob es dabei nun bleibe oder ob noch weitere Ausgaben anfallen könnten, wollte Dieter Bräunlich (ÜWG) wissen. Laut Petzenhammer ist der sanierte große Kurhaussaal samt Untergeschoss brandschutztechnisch mittlerweile in Ordnung. Was die Verantwortlichen allerdings erwarte, wenn die Decke im Eingangsbereich und Küche geöffnet werde, wisse man nicht. Bisher zumindest habe man nichts vorgefunden, was auf eine weitere Kostensteigerung hindeuten könnte.

Stadtbaumeister Andreas Krämer betonte, dass die Summe von 1,5 Millionen die prognostizierten Gesamtkosten bis Ende 2012 darstellten. Die einzelnen Auftragsvergaben für die noch erforderlichen Aufträge in Höhe von 322000 Euro würden jeweils im Vorfeld noch dem Stadtrat vorgestellt. Das Gremium genehmigte die Gesamtmaßnahme einstimmig und beauftragte die Verwaltung, die entsprechenden Haushaltsmittel für die Jahre 2011 und 2012 einzustellen.

Mangfall-Bote

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