Kreisverkehr ist bereits zur Hälfte fertig

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Die eine Hälfte des neuen Kreisverkehrs ist schon nahezu fertig. Auf ihr erfolgt momentan per Ampelanlage die Durchfahrt zwischen Bad Aibling und Bad Feilnbach.

Bad Feilnbach - Gleich sechs Wochen früher als geplant wird der neue Kreisverkehr an der Staatsstraße 2089/Kreuzstraße fertig sein. Zur Hälfte ist er das jetzt schon.

Ein erster Ansatz zum "Kreiseln" ist derzeit über das fertige Halbrund zwischen Bad Aibling und Bad Feilnbach schon möglich. Das von der Kommune lang ersehnte Bauwerk soll - wenn das Wetter mitspielt - bis 10. September fertiggestellt sein.

Per Ampelanlage ist derzeit die Verkehrsführung über den Baustellenabschnitt geregelt. Nach wie vor ist die Tangente Au-Pang gesperrt. Die Deckensanierung der Staatsstraße 2010 bei Au mit einer Baulänge von 1000 Metern ist dabei nach Angaben des Staatlichen Bauamts Rosenheim bereits abgeschlossen.

Die - von Bad Feilnbach aus gesehen - rechte Seite des neuen Kreisverkehrs fehlt noch.

"Wir können die Straße aber aufgrund des Kreiselbaus noch nicht wieder für den Verkehr freigeben", so Frank Ruckdäschel, Bereichsleiter im Straßenbauamt. Wie gut man im Zeitplan liege, beweisen die bereits erfolgten Maßnahmen. Die bestehenden Fahrbahnteiler und Inseln wurden durch eine Zusammenlegung der Bauphasen zunächst ausgebaut und die westliche Kreisverkehrshälfte nahezu gleichzeitig einschließlich der Bankette hergestellt. Damit ist der erste Teil abgeschlossen. Direkt ging es in diesen Tagen mit der zweiten Bauphase weiter. Der östliche Ast des Kreisverkehrplatzes nimmt dabei Tag für Tag mehr Gestalt an.

Als Anerkennung für ihren schweißtreibenden Einsatz auf der Baustelle - gerade bei den tropischen Temperaturen in den vergangenen Wochen - lud der Kur- und Tourismusverein Bad Feilnbach nun die Arbeiter zu einem Mittagessen in den Landgasthof Maximilian ein.

Keine 50 Meter zu Fuß waren dazu von den Geräten, Pflastersteinen und Co. zum Essen zu bewältigen gewesen. Vorsitzende Karin Freiheit würdigte das Engagement der Arbeiter: "Es ist toll, was ihr trotz der Hitze und Mückenplage leistet. Ihr schafft es, dass ein jahrelang umkämpftes Projekt zügig umgesetzt wird." Dass dies sogar noch schneller als gedacht geschehe, würdigte sie besonders.

Nach Angaben von Bauleiter Georg Neubauer wird die Baustelle sechs Wochen früher als errechnet abgeschlossen. "Wir haben statt Mitte Juli erst Anfang August begonnen und durch eine fließende Bauphasenplanung drei Wochen gutmachen können. Macht summa sumarum sechs Wochen", erklärte er gegenüber unserer Zeitung. Den zügigen Fortschritt habe nachweislich die Vollsperrung des Verkehrszweiges Pang unterstützt.

Der Kur- und Tourismusverein Bad Feilnbach lud nach den heißen Sommertagen die Arbeiter am Kreisel an der Staatsstraße/Kreuzstraße zum Mittagessen ein.

Neubauer zufolge sollen die abschließenden Asphaltierungsarbeiten für den Einbau der Deckschicht vom 8. bis 10. September erfolgen - wenn das Wetter trocken bleibt. Für diese letzte Aktion muss der Kreuzungsbereich aber vollständig gesperrt werden. Die Umfahrung wird dann auf der Staatsstraße 2989 von Brannenburg und Oberaudorf kommend großräumig über die Staatsstraße 2089, die Kreisstraße RO7 bei Großholzhausen und die B15 erfolgen.

Der Verkehr aus Bad Feilnbach soll über die RO46, die RO 24, Dettendorf, Bad Aibling und die Staatsstraße 2078 fließen. Von Miesbach kommend werden die Verkehrsteilnehmer via Staatsstraße 2010, Au, RO24, RO46, Staatsstraße 2089, Bad Feilnbach, Großholzhausen, RO7 und B15 geführt. Wer aus der Richtung Bad Aibling, Kolbermoor, Rosenheim und Pang kommt, wird über die Staatsstraße 2078, die RO24 und Dettendorf nach Bad Feilnbach umgeleitet.

Eine entsprechende Bedarfsumleitung bei einem Unfall auf der Autobahn A8 zwischen Irschenberg und Bad Aibling ist ebenfalls großräumig um die Kreiselbaustelle ausgeschildert.

Den Schlussakkord für die Maßnahme bilden dann die Markierungs-, Beschilderungs- und Restarbeiten. "Für diese Arbeiten kann aber der Verkehr parallel ganz normal über den neuen Kreisel fahren. Hier kann es dann nur kurzzeitig zu leichten Behinderungen kommen", kündigt Ruckdäschel vom Staatlichen Straßenbauamt an.

Silvia Mischi (Mangfall-Bote)

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