Kreuzweg durch Aiblings Straßen

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Der Kreuzweg begann bei windigem Wetter an der Sebastianikirche.

Bad Aibling - Premiere in der Kurstadt: Erstmals machten sich jetzt 50 Gläubige beider Konfessionen auf einen gemeinsamen ökumenischen Stadtkreuzweg.

Dekan Hans Speckbacher empfing in der Sebastianikirche die katholischen und evangelischen Teilnehmer, die bereit waren, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, um an sieben Stationen zu beten.

Speckbacher sprach von einem guten Beginn der heiligen Woche. Das Thema der ersten Station war "Von Trägheit und Gelähmtheit zum Aufbruch". An alle sieben Stationen wurde die Andacht mit dem Lied "Ubi caritas et amor" eingeleitet und danach Bibeltexte vorgetragen und gemeinsam gebetet.

Das Friedhofskreuz war die vierte Station.

Über den Marienplatz und durch die Färbergasse führte der Weg zum Kreuz unterhalb der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, das von den Gebirgsschützen errichtet wurde. "Not und Nächstenliebe" war das Thema dieser Station, wobei auch ein Blick auf das in der Nähe befindliche Haus der Caritas gerichtet wurde. Das Thema "Straße: Begegnung und Ursache für Leid" konnte in der dritten Station in der Ellmosener Straße beim Weitergehen und Überqueren der belebten Ellmosener Straße zum Friedhof wahrgenommen werden.

Zum Thema "Tod und Hoffnung auf neues Leben" sprach Pfarrer Hanns-Martin Krahnert am großen Friedhofskreuz, bevor der Weg weiterführte zum Kreiskrankenhaus (fünfte Station). Dort trug Gemeindereferentin Margarete Atzinger Fürbitten zur Geburt von Kindern, unerfreulichen Diagnosen und für Menschen die selbst ein schweres Kreuz zu tragen haben. An was sich Kinder erfreuen, aber auch leiden und ertragen können, sprach Margarete Atzinger an der 6. Station am Kindergarten Mariä Himmelfahrt mit dem Motto "Kindergarten: schutzlos und geborgen" an.

"Wir sind angekommen", so Pfarrer Krahnert nach der Ankunft und dem Abschluss in der Christuskirche. Er sprach den Weg an, auf den sich Frauen, Männer, Kinder, Römisch-Katholische und Evangelische, Bekannte und Unbekannte auf den Weg machten und erinnerte an die gemeinsam gegangen Stationen der Stadt.

Der Stadtkreuzweg endet mit gemeinsam gesprochen Geben und dem Segen der Pfarrer. Während des ganzen ökumenischen Stadtkreuzweges trugen Jugendliche ein Holzkreuz mit.

og/Mangfall-Bote

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