Landrat Neiderhell ist 60

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Raubling/Landkreis (ovb) - Landrat Josef Neiderhell hat am Dienstag seinen 60. Geburtstag gefeiert. Der Bürgermeister-Chor überbrachte ein musikalisches Geschenk. **Video**

Mit der Gründung des neuen Tourismusverbands "Chiemsee-Alpenland" und der Fusion der Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim kann Landrat Josef Neiderhell in seiner eineinhalbjährigen Amtszeit bereits einige Erfolge für sich verbuchen. Heute feiert der CSU-Politiker seinen 60. Geburtstag.

Das Amt des Landrats macht ihm nach wie vor Spaß. Es sei vielfältiger als das Amt eines Bürgermeisters, meint Neiderhell und auf die Frage, ob ihm die "6" etwas ausmache, antwortet er trocken mit "nein".

Landrat Josef Neiderhell. 

Neiderhells Weg in die Politik wurde ihm in die Wiege gelegt. Die großen und kleinen Probleme in einer Gemeinde waren Alltag im Elternhaus, schließlich war sein Vater schon Bürgermeister und Landrat. Sohn Josef machte sein Abitur am Finsterwalder-Gymnasium in Rosenheim und studierte anschließend Lehramt. Als Grund- und Hauptschullehrer unterrichtete Neiderhell in Brannenburg und Raubling. 1993 wurde er Schulleiter in Flintsbach.

Landrat Neiderhells Geburtstagsfeier im Landratsamt

Seine kommunalpolitische Karriere führte Neiderhell 1990 in den Gemeinderat der Inntalgemeinde. Sechs Jahre später gewann er die Bürgermeisterwahl und trat zeitgleich sein Amt als Kreisrat an. In die zwölfjährige Amtszeit als Bürgermeister fiel die Zersplitterung des Konzerns PWA/SCA, der den Wirtschaftsstandort Raubling dominierte. Um den Verlust an Arbeitsplätzen auszugleichen, lockte Neiderhell neue Unternehmen an. Zugleich stieß er zahlreiche neue Projekte in der Gemeinde an.

Sein Amt als Rosenheimer Landrat trat der Raublinger am 1. Mai 2008 an. Schon in seiner ersten Rede im Kreistag mahnte er an, im Tourismus die Ressourcen zu bündeln. So forcierte er die Gründung eines Tourismusverbands für die gesamte Region. Neiderhells beruflicher Alltag wird durch einen übervollen Terminkalender bestimmt, was ihn aber nicht stört. Schließlich macht ihm das Amt des Landrats nach wie vor Spaß.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © cs

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