200 Malteser üben für den Katastrophenfall

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Maxlrain - In der größten Katastrophenschutzübung Bayerns übten die Malteser eine große Rettungsaktion: Zwei Schulklassen in Not mussten geborgen und versorgt werden. *Video*

Zwei Schulklassen machen einen Ausflug zum Schloss Maxlrain. Eine Unwetterwarnung zwingt die Gruppen, in einem Festzelt Unterschlupf zu suchen. Der anfängliche Regen entwickelt sich zu einem handfesten Tornado, ein Teil des Zeltes stürzt ein, über 50 Personen werden teils schwer verletzt, laufen in Panik umher oder suchen vermisste Angehörige. Mit diesem Szenario übten die Malteser am Montag den Notfall.

„Wir wollen immer auf das Schlimmste vorbereitet und gut gerüstet sein“, erklärt Einsatzleiter Frank Drescher. Über 200 Malteser aus allen bayerischen Diözesen nahmen an der Übung teil. Rund 50 Mimen spielten die Katastrophe. Über 150 Helferinnen und Helfer sowie mehr als 50 Einsatzfahrzeugen aus allen bayerischen Diözesen rückten aus, um Verletzungen zu versorgen, den Menschen zu helfen und die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Malteser üben für den Ernstfall

Eine Rettungshundestaffel suchte vermisste Personen. Die „Opfer“ der Katastrophe wurden vor dem Weitertransport in einem schnell errichteten, mobilen Lazarett versorgt. „Die Übung ist für die Helferinnen und Helfer enorm wichtig, damit es im Ernstfall der Katastrophe nicht zu Chaos oder unnötigen Verzögerungen kommt“, erklärt der Diözesanleiter der Malteser in der Erzdiözese München und Freising, Carl Joseph Graf Wolff Metternich. „Zwar kann man die Realität nicht exakt vorhersagen, aber man kann ihr möglichst detailgetreu entgegen treten – das versuchen wir mit dieser bayernweit größten Katastrophenschutz-Übung in Maxlrain.“ Ehrengast der Großübung in Maxlrain war Fra’ Matthew Festing, der 79. Großmeister des Malteser-Ordens.

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Rubriklistenbild: © cs

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