Trachtengwand und Keramikarbeiten begehrt

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Reges Treiben herrschte am Wochenende auf dem Maxlrainer Trachten- und Handwerkermarkt, wie hier am Stand des Messermachers. Fotos

Maxlrain - Eine enorme Anziehungskraft bewies am Wochenende der Trachten- und Handwerkermarkt in Maxlrain. Bereits vor der offiziellen Eröffnung herrschte geschäftiges Treiben an den vielen Ständen.

Auf dem Gelände vor der Schlossbrauerei wurde alles geboten, was zur Tracht gehört und auch alte Handwerkskunst wie etwa die des Hornschnitzers war an Ort und Stelle zu bewundern.

Vom passenden "Gwand", für die Damen vor allem Dirndl, Trachtenröcke und -blusen, für die Herren Lederhosen, Joppen oder Wadlstrümpfe, über den dazu passenden Schmuck und das Zubehör wie Trachtenmesser, Haarnadeln oder "Kropfketten" bis hin zu Kopfbedeckungen in allen Formen, Farben und Größen war auf dem Maxlrainer Trachten- und Handwerkermarkt alles zu haben.

Keramikwaren für den Haushalt waren ebenfalls zu haben.

Angeboten wurde auch original Bunzlauer Keramik, Gartenzierden aus Holz und Metall sowie Töpferwaren, die jeden Garten oder die gute Stube verschönern. Gefragt waren auch Tischdecken aus feinstem Leinenstoff, mit oder ohne kunstvolle Stickereien, sowie Korbwaren aller Art.

Auch die Pflanzen wie etwa "winterharte Edelweiß" wechselten an Ort und Stelle ihre Besitzer. Über mangelnden Absatz konnte sich auch ein Fierant nicht beklagen, der kaltgepresste Öle sowie darin eingelegtes Gemüse aus Kreta im Angebot hatte. Weniger Geschäft zu machen war hingegen mit den angebotenen Filzpantoffeln, die sich aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen mit ihrem Dasein als "Ladenhüter" begnügen mussten.

Für die Verpflegung vor Ort war mit Käsespezialitäten, original Thüringer Wurstwaren vom Grill, Flammkuchen aus dem Holzofen sowie Bieren und alkoholfreien Getränken aus Maxlrain ebenfalls gesorgt.

Brauereidirektor Roland Bräger hatte zu Beginn zusammen mit Sonja Voigtmann Standbetreiber und Gäste empfangen und freute sich darüber, das der Markt wieder gut angenommen wurde. Für die musikalische Unterhaltung sorgte dann eine kleine Besetzung der "Harthauser Musi" vor dem kleinen Biergarten im Schatten, wo es sich trotz der Hitze gut aushalten ließ.

uhe/Mangfall-Bote

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