Musikschule zieht positive Bilanz

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Keine Scheu vor öffentlichen Auftritten haben offenbar die Schüler der Musikschule Feldkirchen-Westerham.

Feldkirchen-Westerham - Die Musikschule ist aus dem breitgefächerten kulturellen Leben der Gemeinde Feldkirchen-Westerham nicht mehr wegzudenken.

Das zeigen die vielen öffentlichen Auftritte der Buben und Mädchen. Dies geht aber auch aus dem Halbjahresbericht ihres Leiters Jürgen Schubert hervor.

Der musikalische Nachwuchs wird von zehn, überwiegend freiberuflichen Musiklehrern betreut. Lehrer Jürgen Schubert zufolge lernen derzeit einschließlich der Kleinen aus der musikalischen Früherziehung 246 junge Leute den Umgang mit verschiedenen Instrumenten.

"Am weitaus gefragtesten ist das Klavier, 40 wollen es erlernen" sagte er. Zehn Keyboard- und acht Akkordeonspieler ergänzen die Gruppe derer, die das Spielen mit einem Tasteninstrument erlernen wollen.

Die künftigen Holzbläser werden angeführt von den 24 Blockflöten, gefolgt von den 14 Klarinettisten, sieben Saxofonen und sechs Querflöten. Bei den Schülern, die ein Saiteninstrument erlernen wollen, stehen 34 Gitarristen vor 13 Violinisten in der Ausbildung. Bei den Blechbläsern werden acht Trompeter und jeweils zwei Tenorhorn- und Waldhornbläser betreut.

Der Musiklehrer hat seine verschiedenen Gruppen das ganze Jahr über immer wieder auftreten lassen. "Um ihnen einerseits die Aufgeregtheit vor den Zuhörern zu nehmen, andererseits aber auch, um den Eltern zu zeigen, was sie bei uns schon alles gelernt haben", betonte Schubert.

Als aktuelle Beispiele nannte er die musikalische Mitgestaltung von Gottesdiensten in verschiedenen Kirchen, eigene Vorspielnachmittage, die Begleitung von Martinsumzügen, diverse Konzerte an den Realschulen und Gymnasien, das Schlosskonzert in Vagen oder einmal die Begleitung eines Filmabends.

Dank sagte Schubert dem Förderverein der Musikschule mit ihrem Vorsitzenden Anton Gartner. Aber auch der Gemeinde für die finanzielle sowie Brigitte Köhler-Blaha, Evi Steininger und Pamela Weyerer für organisatorische Unterstützung. "Freilich würde ich mich ganz besonders freuen, wenn ich unter den Zuhörern öfter Mitglieder des Gemeinderats begrüßen dürfte", umschrieb Schubert vorsichtig seinen Wunsch. Er wies auch darauf hin, dass Anfängern ein Jahr lang ein Instrument kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann.

Probleme bereitet - zumindest bis zur Fertigstellung des neuen Kultur- und Sportzentrums - die räumliche Enge. Geübt wird in der Schule, im Vagener Vereinsheim, im alten Feuerwehrhaus Feldkirchen und in Kindergärten. Wesentlich verbessern wird sich die Situation voraussichtlich erst 2012.

Bürgermeister Bernhard Schweiger und die Mitglieder des Kulturausschusses waren von diesem Halbjahresbericht angetan. Schweiger meinte, dass die gute Ausbildung an der Musikschule auch den umliegenden Musikkapellen zugute kommen wird.

me/Mangfall-Bote

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