Neue Gesichter in Traunstein

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Traunstein - Oberbürgermeister Manfred Kösterke hat rund 50 neue Bürger Traunsteins im Rathaus empfangen. Zur Begrüßung erklärte das Stadtoberhaupt seinen Mitbürgern die Geschichte der Stadt. 

Traditionell organisiert Oberbürgermeister Manfred Kösterke zu Beginn des Jahres ein Treffen für seine neuen Schäfchen. Traunstein darf sich jährlich im Durchschnitt über rund 600 neue Mitbürger freuen.

Damit diese möglichst einen schnellen Anschluss in der neuen, fremden Umgebung finden, trommelt das Stadtoberhaupt zur offiziellen Begrüßung einen Teil der Neulinge im Rathaus zusammen.

Rund 50 "Zuagroaste" folgten dem Aufruf und ließen geduldig und sogar teilweise interessiert eine geschichtlichen Vortrag über das "Herz des Chiemgaus" über sich ergehen. Kösterke könnte nach diesem Vortrag sogar als Heimatkundelehrer in einer Grundschule einspringen. Die neuen Bewohner bekamen noch einen Schnellkurs in Bayerisch und wurden über die Eigenheiten und Launen der Chiemgauer Urbevölkerung aufgeklärt.

Die vier Asiaten in der letzten Reihe amüsierten sich während der ganzen Vorstellung, wahrscheinlich haben sie schon beste Bayerischkenntnisse. Einer von ihnen verteilte Einladungskarten für ein chinesisches Restaurant in der Innenstadt. So kann man sich schnell Freunde machen in einer neuen Umgebung.

Melissa Noichl ist wieder zurück gekehrt nach Traunstein. Die 32-Jährige ist nur wegen des Studiums in eine andere Stadt gezogen. "Ich bin so froh, dass ich wieder in meiner Heimat bin", sagt sie mit einem strahlenden Gesicht. An ihrer Seite jetzt Ehemann Sayed Shokry.

Der gebürtige Ägypter lebt seit zwei Monaten im Chiemgau. "Ich spreche deutsch, aber der bayerische Dialekt ist schwer zu verstehen für mich." Dafür hat er jetzt seine Ehefrau als perfekte Sprachlehrerin und Fremdenführerin in Tarunstein. (sf) 

Rubriklistenbild: © sf

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