Glücklichere Kinder in Rosenheim

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Rosenheim - Die Stadt plant weitere Investitionen in den Ausbau von Kindertagesstätten, insbesondere Krippen. Damit soll der Rechtsanspruch auf Krippenplätze erfüllt werden.

Lesen Sie hier den Originalartikel aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Mehr Krippen für Kinder

Die Stadt wird auch in den kommenden Jahren in den Ausbau der Kindertagesstätten, insbesondere in den Ausbau von Krippenplätzen investieren, um den Rechtsanspruch auf einen Tagesbetreuungsplatz für Kinder von einem bis drei Jahren ab dem 1. August 2013 erfüllen zu können.

Bis 2011 sind deshalb die Neumaßnahmen Krippe Klinikum und Krippe Frühlingstraße geplant. Im Zusammenhang mit der Ausweisung des Neubaugebiets Mitterfeld sowie den von der Rosenheimer Wohnbaugesellschaft GRWS geplanten Baumaßnahmen im Bereich Finsterwalderstraße ergibt sich weiterer Planungsbedarf. Dazu kommen noch Sanierungsmaßnahmen sowie Neuplanungen für bestehende Kindertagesstätten. Geplant sind die Sanierung von St. Quirin und des Kindergartens Oberwöhr, für die Zinnkopfstraße wird eine Neuplanung ins Auge gefasst.

Ab Februar 2010 soll ein gesamtstädtischer Kindertagesstättenplan aufgestellt werden, aus dem der Bedarf an Betreuungsplätzen und die damit gegebenenfalls verbundenen Bau-, Umbau- beziehungsweise Sanierungsmaßnahmen ersichtlich sind.

Seit 1998 ist die Anzahl der Gruppen in Kindertagesstätten, die vom Fachbereich Kindertagesstättenwesen betreut und verwaltet werden, von 73 auf 104 Gruppen gestiegen. Mit den neu geplanten Einrichtungen werden es bis Ende 2011 voraussichtlich 112 sein. Das entspricht einer Steigerung von 53 Prozent.

Im Jahr 2005 wurde das Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz eingeführt. Dadurch wurden die Anforderungen an den Bildungsauftrag der Tageseinrichtungen erhöht wie auch die Förder- und Abrechnungsvoraussetzungen für die Kindertagesstätten vollständig geändert, was zu einem dauerhaften Mehraufwand für die Betreuung aller städtischen Kindertageseinrichtungen geführt hat. Gleichzeitig hat sich damit auch der Aufwand für die Stadt als Träger der vier eigenen Einrichtungen gesteigert.

Der Fachbereich wurde 2007 um eine halbe Stelle aufgestockt. Nun macht das Jugendamt zusätzlichen Personalbedarf geltend, um die Aufgabenmehrung bewältigen zu können.

Eine zusätzliche Kraft soll sich in Zukunft vor allem um die konzeptionelle Entwicklung und die finanzielle Abwicklung der geplanten Bauprojekte kümmern. Zudem fällt der gesamtstädtische Kindertagesstättenplan in diesen Aufgabenbereich. Zudem geht es um die Anpassung von Kindertagesstättenkonzepten an die demografische Entwicklung. Dabei gilt es auch, die unterschiedliche Platznachfrage und Auslastung in den Stadtteilen zu berücksichtigen.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde die zusätzliche Stelle genehmigt. "Lieber wäre es uns, wir könnten eine Kraft einstellen, die direkt mit den Kindern zu tun hat statt zu organisieren und zu verwalten", meinte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. Solche Arbeit müsse aber auch getan werden und komme letztendlich doch wieder den Kindern zugute.

re/bi/Oberbayerisches Volksblatt

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