„Aiblinger Tafel“ jetzt im ehemaligen Wirtshaus

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Bad Aibling - Die „Aiblinger Tafel“ hat ein neues Zuhause: Der „Neugarten“ an der Rosenheimer Straße wurde schnell renoviert, um den Bedürfnissen gerecht zu werden.

Die Erfolgsgeschichte muss sich einfach fortsetzen. Dafür sorgen allein schon die Gebete der Geistlichkeit bei der Einweihungsfeier. Die „Aiblinger Tafel“ hat ein neues Zuhause. Der „Neugarten“ an der Rosenheimer Straße ist schnell renoviert worden für die Bedürfnisse der Tafel. Das versiffte Wirtshaus ist nicht mehr wieder zu erkennen. Der Umbau hat rund 88.000 Euro gekostet. Drei Jahre stand das Gebäude leer. Jetzt erwartet den Besucher eine warme Atmosphäre. Bunte Farben an den Wänden, Tische und Stühle im Erdgeschoss - sogar ein Kachelofen schmückt nun die lichtdurchfluteten Räume der „Aiblinger Tafel“.

Etwa 50 Leute quetschen sich in das Vorzimmer und lauschen den Worten der Geistlichkeit und den Mitarbeitern der Tafel. Viele Aiblinger Politiker sind ebenfalls anwesend, darunter Bürgermeister Felix Schwaller. Es werden viele feierlichen Reden gehalten, mit den besten Wünschen für die Tafel und ihre Helfer und Spender. 

„Dieses Jahr macht sich die Krise bei uns deutlich bemerkbar. Viele Hartz IV Empfänger kommen und holen sich Lebensmittel“, sagt Helmut Maier, Tafel-Manager. Rund 300 Menschen werden von der Tafel unterstützt. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft auseinander, immer mehr Menschen können sich keine Lebensmittel mehr leisten. Die „Aiblinger Tafel“ ist für viele Bedürftige der letzte Rettungsanker.

Am Freitag, 13. November, startet die Tafel mit der Lebensmittelausgabe. Der Umbau ist gelungen, da darf sich Helmut Maier zur Feier des Tages ruhig mal ein Glas Prosecco gönnen. Die schwere Arbeit beginnt dann nächste Woche. (sf)

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Rubriklistenbild: © sf

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