"Partnerschaft weiter stärken"

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"Freundeskreis"-Vorsitzender Herbert Lechner (links) bei der Geschenkübergabe an den Cavaioner Bürgermeister Lorenzo Sartori.

Bad Aibling - "Die Partnerschaft weiter stärken", das war der Tenor beim Besuch einer rund 50-köpfigen Delegation aus der italienischen Partnerstadt Cavaion in Bad Aibling.

Im Mittelpunkt stand der Festakt im Rathaus anlässlich des vierten Geburtstages der Städtepartnerschaft.

Bürgermeister Felix Schwaller erinnerte an die Gründungstage der Partnerschaft 2006 und wies auf die vielen Gemeinsamkeiten hin, die sich herausgebildet hätten.

"Partnerschaft und Freundschaft bedeuten, gemeinsame Interessen zu verfolgen", betonte er und erwähnte auch die gute Zusammenarbeit der Partnerorte im Bereich der Kunst (zum Beispiel beiderseitige Ausstellungen).

Auch auf dem kirchlichen Sektor wird es laut Schwaller eine Kooperation zwischen den Aiblinger Pfarrern Guido Seidenberger und Hans Speckbacher sowie ihrem Cavaioner Amtsbruder Don Maurizio geben. Wünschenswert sei ferner eine Intensivierung der Kontakte auf sportlichem Gebiet.

"Die Partnerschaft steckt nach vier Jahren noch in den Kinderschuhen und muss durch Aktivitäten der Kommunen, Kirchen und Vereine weiter gestärkt und gepflegt werden" bekräftigte der Bürgermeister und übergab an seinen italienischen Kollegen Lorenzo Sartori als gemeinsames Geschenk der Stadt und des Aiblinger "Freundeskreises Cavaion" eine Bank, auf der man in Ruhe über weitere Verbesserungen der Zusammenarbeit nachdenken könne.

Gemeinsame Sitzprobe: Auf dieser Bank soll über die weitere Stärkung der Partnerschaft beraten werden.

Sartori, in dessen Delegation sich auch sein Amtsvertreter Luigino Caldana, der neue Cavaioner Pfarrer Don Maurizio sowie Stadträte befanden, überbrachte die Grüße der Cavaioner Bürger und würdigte den seinerzeitigen Einsatz von Alois Pöschl und Dr. Wolfgang Baumann für das Zustandekommen der Partnerschaft. Er hob die Gastfreundschaft hervor, durch die er sich mit der ganzen Delegation "wie in einer Familie" aufgenommen fühle.

"Es ist schon viel geschehen in der Partnerschaft, aber es ist noch ein weiter Weg für den Ausbau", stellte Sartori fest und kündigte neue Ideen für die weitere Gestaltung der Zusammenarbeit an.

Er revanchierte sich mit einem "Gegengeschenk", einer Marmor-Skulptur. Außerdem gab es noch "Wein- und Öl"-Geschenke an mehrere Aiblinger, die sich um die Partnerschaft verdient gemacht haben.

Der Vorsitzende des "Freundeskreises Cavaion", Herbert Lechner, zeigte sich in seiner Ansprache, die Elisabeth Gessner ins Italienische übersetzte, erfreut über die gute Aufnahme der Partnerschaft.

"Die häufigen Besuche unserer italienischen Freunde beweist dies." Lechner äußerte die Hoffnung, dass sich in den Ausbau der Freundschaft auch die Vereine einbringen. Als Präsent überreichte er an Bürgermeister Sartori eine "flüssige Magenprophylaxe".

"Aus einer Idee entsteht manchmal eine Vision", sagte der gesundheitlich angeschlagene Aiblinger Partnerschafts-Initiator Pöschl, unterstützt von seiner Frau Irmgard, in seinem Grußwort, das er mit dem Dank an alle Partnerschaftsfreunde verband.

Für die stimmungsvolle musikalische Gestaltung des Festaktes sorgte die Volksmusikgruppe des Aiblinger Musikfördervereins (Leitung Carmen Steinfink) mit italienischen und bayerischen Weisen. Sabine Bauer (Cavaion) und Roberta Bisi (Bad Aibling) waren als Übersetzerinnen tätig.

Im Rahmen des von Erwin Kühnel organisierten dreitägigen Aufenthaltes besuchten die italienischen Gäste die Landesgartenschau in Rosenheim, das "Kultur im Park"-Konzert, die Aiblinger Therme und das Bürgerfest. Das Besuchsprogramm klang aus mit einer Messfeier auf der Wirtsalm und einem abschließenden gemeinsamen Frühschoppen.

bjn/Mangfall-Bote

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