Ein Quartett stellt Bürgermeister-Kandidaten

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Grund zur Freude: Bürgermeisterkandidat Dieter Kannengießer (Mitte) wird von vier Wählergruppierungen unterstützt.

Feldkirchen-Westerham - Das Unterstützer-Quartett ist komplett: Nach der Freien Wähler Gesamtgemeinde, der ÜWG und der SPD sprachen sich jetzt auch die Freien Wähler Feldolling für Dieter Kannengießer aus.

Mehrere Themen brannten dem Feldollinger Gemeinderat Josef Hupfauer bei seinem Rückblick zunächst unter den Nägeln: Hochwasserschutz an der Mangfall und am Feldkirchner Bach, das örtliche Feuerwehrhaus, die Trinkwasserversorgung (Rechtsstreit und bis dato erfolglose Bohrung im Riedholz) sowie ein Tempo- 30-Antrag an der Ollinger Straße.

Letzterer wurde vom Bauausschuss abgelehnt. Nur ein Gehsteig könne dauerhaft zur Entschärfung der Engstelle führen. "Doch dafür müsste man mit den Anliegern reden", so Hupfauer.

Fehlende Kommunikation mit Grundstücksbesitzern und Verantwortlichen warf er im Hinblick auf den Hochwasserschutz vor. "Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim hat von einem wichtigen Gemeindratsbeschluss nichts gewusst", kritisierte er. Jetzt seien die Planungen weit fortgeschritten, Ideen, die ein eigens eingerichteter Arbeitskreis hatte, kaum umgesetzt.

Weiterer Kritikpunkt der Feldollinger: Bereits 1999 habe man im Gemeinderat den Beschluss gefasst, das örtliche Feuerwehrhaus zu renovieren, zu vergrößern und den EU-Richtlinien gerecht aufzurüsten. "Vor vier Monaten hat man endlich eine Prüfung der Sicherheitsmängel auf ihre Notwendigkeit hin erreicht." Morgen gebe es dazu endlich ein Treffen mit Kommandanten sowie Vertretern des Landratsamtes und der Feuerwehrkreisinspektion.

Diese Entwicklungen hätten die Gruppierung unter anderem dazu bewogen, für einen Amtswechsel einen Kandidaten anzubieten. Als "Bürgermeister für alle" sieht sich dabei Bewerber Dieter Kannengießer. Ihm ist an einem guten Miteinander sowie einem pfleglichem Umgang untereinander gelegen. Er betonte in seiner Vorstellung, dass er sich für mehr Transparenz einsetzen möchte. Chefsache ist für ihn die Wirtschaftsförderung in der Gemeinde. Als Säule der Gesellschaft bezeichnete er die Vereine. Sie gelte es zu unterstützen - insbesondere einzelne Projekte. Gleichzeitig sei in den Ortsgemeinschaften Kreativität und ein großes Potenzial an Bereitschaft, sich einzubringen, vorhanden. Dieses müsse man hören, auswerten und zum Wohle der Ortsteile nutzen.

Dass momentan finanziell keine großen Sprünge in der Kommune möglich sind, ist Kannengießer als Kämmerer von Feldkirchen-Westerham klar: "Hier gilt es, finanzielle Spielräume ideal für das Allgemeinwohl zu nutzen."

Anschließend sprach sich die Versammlung einstimmig für den 53-jährigen Kandidaten aus. Bei der Bürgermeisterwahl am 13. März würden somit bei Dieter Kannengießer folgende Parteien als Unterstützer genannt: Freie Wähler Gesamtgemeinde, ÜWG, Freie Wähler Feldolling und SPD. "Damit der Wähler noch in der Kabine sieht, welch breite Unterstützung Kannengießer genießt", schloss Hupfauer.

sm/Mangfall-Bote

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