Bagger rollen im September an

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An der Nordseite des Bruckmühler Rathauses wird der Anbau für das Bauamt errichtet.

Bruckmühl - Noch liegt der Eingabeplan für den Rathaus-Anbau in Bruckmühl im Landratsamt Rosenheim. Doch sobald dieser abgesegnet ist, geht es an die Ausschreibung.

Schließlich sollen bis spätestens Anfang/Mitte September die Bagger anrollen.

Bis zum Winter soll der Rohbau samt Fenstern abgeschlossen sein. Voraussichtlich im März ist nach Angaben von Heinz Inninger, technischer Mitarbeiter für den Hochbau, bezugsfertig.

In dem Trakt, angegliedert an die Nordseite des Rathauses, sollen Büros für das Bauamt untergebracht werden. Die Kostenschätzung für das Projekt liegt derzeit bei zirka 392.000 Euro. Finanziert wird das Projekt durch Einsparungen im Haushalt sowie per Kredit.

Der Anbau ist eingeschossig und hat eine gläserne Anbindung ans Rathaus. Zwei bis drei Arbeitsplätze entstehen im Erdgeschoss (zwei Büros für Bauamtsleitung und Wirtschaftsförderung plus Sekretariat).

Hinzu kommen weitere Räume im Untergeschoss. "Hier ist an Archiv, Teeküche oder ein weiterer Arbeitsplatz gedacht", so Inninger gegenüber unserer Zeitung. Die Parkplätze auf der rückwärtigen Nordseite - alle bleiben erhalten - sind ebenfalls vom neuen gläsernen Treppenhaus aus erreichbar. Für die Fassade werden farbige Platten verwendet.

Dass Raumnot besteht, daran hatte der Bruckmühler Marktgemeinderat bei seiner Entscheidung keinen Zweifel, schließlich hatten in der Vergangenheit Planstellen im Bauamt nicht mehr nachbesetzt werden können, da kein Arbeitsplatz vorhanden (wir berichteten).

Bei den bestehenden Büros des Bauamtes (im Altbau des Gebäudes) entsteht durch die Entzerrung ein zusätzlicher Raum für ein Archiv. Außerdem wird Inninger zufolge ein Kopiererplatz geschaffen.

Silvia Mischi (Mangfall-Bote)

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