Rock und Rap für‘n guten Zweck

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Rosenheim - „Musik für einen guten Zweck“ hieß das Motto beim ersten „Rock ‘n‘ help“-Festival. Sechs Bands heizten den rund 500 Besuchern im Kultur- und Kongresszentrum in Rosenheim ein.

Lesen Sie hier den Bericht aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Rock, Reggae und Rap für einen guten Zweck

 "Musik für einen guten Zweck" hieß das Motto beim ersten "Rock'n' help"-Festival. Sechs Bands heizten den rund 500 Besuchern im Kultur- und Kongresszentrum in Rosenheim ein.

Rock n´Help in Rosenheim

Sechs verschiedene Bands, manche mehr, manche weniger beim Publikum bekannt, sorgten für einen langen Abend mit viel Musik. Überwiegend sehr junges Publikum "Unter 20" war gekommen und tanzte zu den Rhythmen der Musikgruppen. Rock, Pop, Reggae, Latin und Blues standen dabei auf dem Programm. Jede Band hatte ihre eigenen ganz besonderen musikalischen Reize. Einen hervorragenden Auftritt lieferte die achtköpfige Band "Jamaram". Die Münchener Musiker, die auch schon beim "Chiemsee Reggae Summer" mit dabei gewesen sind, überzeugten unter anderem mit Reggae und Latin. Das Publikum war begeistert. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 18 Jahren waren "Lucky Fish" aus München nicht nur genauso alt wie das Publikum zur Eröffnung des Konzerts um 18 Uhr, sie trafen auch noch den Geschmack der jungen Gäste. Obwohl ihre Spielzeit auf eine knappe Dreiviertelstunde begrenzt war, überzeugten sie die Besucher mit ihren Songs.

"Mellow Mark" begeisterten besonders mit ihren Reggaesongs, viele davon sangen sie auch auf Deutsch und animierten so zum Mitsingen. In zwei Abschnitte teilten "Sven Van Thom" aus Hamburg ihren rund eine Stunde langen Auftritt. Rock und später sogar Hip-Hop standen dabei auf dem Programm. Den Abschluss des insgesamt rund acht Stunden lang andauernden Konzerts bildeten die Auftritte der beiden Bands "Gods of blitz" und "Leeds club" aus dem Chiemgau.

Sehr lang waren teilweise die Pausen - einmal sogar fast eine Dreiviertelstunde - zwischen den Auftritten der einzelnen Bands. Die Besucher ließen sich davon aber nicht die Stimmung verderben. Der Erlös des "Rock'n' help"-Festivals kommt der Stiftung Attl zugute, die ein neues Kinder- und Jugendwohnheim errichten will. Obwohl die Veranstalter eigentlich mit über doppelt so vielen Besuchern gerechnet hatten, brachten die Bands das Publikum zum Rocken und Mitsingen - insgesamt ein gelungenes Festival. "Wir finden es sensationell, wenn sich Menschen für den guten Zweck einsetzen und sich daran beteiligten, etwas Großes auf die Beine zu stellen", so lautete das Resumee der drei Veranstalter Monika Bürgmayr, Daniel Przyhodnik und Ana Espinel. Alle drei studieren Marketing-Management an der Hochschule Rosenheim.

Von Martin Aerzbäck

Rubriklistenbild: © www.jamaram.de

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