Samerberger Bikepark ist eröffnet

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Landrat Josef Neiderhell (Mitte) eröffnete am Samstag den Bikepark auf dem Samerberg.

Samerberg - Der Bikepark auf dem Samerberg ist nun offiziell eröffnet. Der Streit zwischen Betreiber und Hochriesbahn ist aber noch nicht beigelegt.

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Hunderte Radler waren schon am frühen Vormittag auf die Höhen des Samerbergs gekommen, um der kleinen Feierstunde beizuwohnen und sich anschließend aktiv auf dem Rad ins Tal zu stürzen. Landrat Josef Neiderhell durchschnitt symbolisch das rote Absperrband und gab damit die Strecke offiziell frei. Die Anlage führt über 220 Höhenmeter auf zwei Varianten von der Mittelstation der Hochriesbahn ins Tal.

Die Fotos von der Eröffnungsfeier

Bikepark auf Samerberg eröffnet

Im Vorfeld der Eröffnung hatte ein Streit über die Beförderungspreise für Mountainbikes zwischen der Hochriesbahn und Bikepark-Betreiber Peter Brodschelm für Aufregung gesorgt.

"Das ist heute ein großer Tag für mich", erklärt Bordschelm. "Die Sonne scheint und viele Biker und Gäste sind am Eröffnungstag zu uns gekommen. Allerdings habe ich auch immer im Hinterkopf, dass wir in spätestens einem Jahr wieder zusperren müssen, wenn wir uns über die Preise der Hochriesbahn für die Biker nicht einigen können. Das ist natürlich kein guter Gedanke."

red

Landrat und Bürgermeister würdigten Angebot für den Freizeitsport

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Mit dem obligatorischen Durchtrennen des roten Absperrbandes durch Landrat Josef Neiderhell zusammen mit Samerbergs Bürgermeister Georg Huber und dem Betreiber des Bikeparks, Peter Brodschelm, startete am Samstag bei herrlichen Wetter offiziell der Betrieb des neu geschaffenen Bikeparks Samerberg. Hunderte Bikerfans waren schon am Vormittag auf den Samerberg gekommen um erstmals die 220 Höhenmeter von der Mittelstation der Hochriesbahn bis zur Talstation zu befahren. Die meisten der Radler nutzten die Gelegenheit mit dem Sessellift zur Mittelstation zu fahren. Dazu wurden in den letzten Tagen an den Sesseln des Liftes die Hacken angebracht, in die das Rad eingehängt wurde.

Bei der Eröffnung am Startplatz der Abfahrt würdigten Landrat Neiderhell und Bürgermeister Huber die neue Errungenschaft für den Freizeitsport in der Region. Huber sagte, man werde alles tun um den Streit, der zuletzt um den Fahrpreis von 1,30 Euro entstanden war, beizulegen. Huber findet den Preis für die Biker als angemessen, man müsse dazu aber erst Erfahrungen sammeln, um einen genauen Überblick zu bekommen. Nach schwierigen Anfängen schreibe die Hochriesbahn jetzt eine schwarze Null.

Huber nannte in einem Gespräch mit unserer Zeitung den Bikepark ein für den Tourismus in der Gemeinde und der Region wichtiges Angebot und begrüßte in diesem Zusammenhang die Initiative des Betreibers. Nicht zuletzt habe es Brodschelm geschafft die Grundeigentümer und alle Beteiligten unter einen Hut gebracht habe. In einem kurzen Resümee über den ersten Tag zeigte sich Brodschelm zufrieden über den Verlauf, etwa 400 Teilnehmer lobten die Bahn und hatten die positive Grundstimmung gelobt. Die Hochriesbahn sei voll ausgelastet gewesen, es habe sogar Wartezeiten gegeben.

Für die Bergwacht, die an der Talstation ihre Rettungswache hat, gab es am Eröffnungstag vier Einsätze. Während es, so Bereitschaftsleiter, Andreas Menzinger, dreimal mit Hautabschürfungen glimpflich ausging, musste eine 20-jährige Frau vorsichtshalber mit Verdacht auf Verletzung der Wirbelsäule ins Krankenhaus gebracht werden.

jre

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