Sandspielbereich mit Wasserbahn

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Die Außenanlage vom Montessori-Kinderhaus auf dem B&O-Gelände in Mietraching nimmt Form an. Unter anderem wurde eine leichte Hügellandschaft modelliert.

Bad Aibling - In einer Gartenbauaktion haben Eltern unter fachlicher Anleitung eine neue Außenanlage fürs Montessori-Kinderhaus auf dem B&O-Gelände geschaffen.

Dabei entstand eine leichte Hügellandschaft mit dichter Bepflanzung, die auch Rückzugsraum für die Kinder sein kann. In einem zweiten Schritt wird ein Sandspielbereich entstehen.

Viele Kubikmeter Erde wurden und werden noch bewegt, um die Ideen der Eltern, der Kinderhaus-Leitung sowie des Trägers - die Diakonie - umzusetzen.

Realisiert ist inzwischen der Gartenbereich, an dem etwa 30 Eltern (Kindergarten- und Kleinkindgruppe) und fast ebenso viele Kinder des Montessori-Kinderhauses beteiligt waren. "Bewaffnet" mit schwerem Schuhwerk, Arbeitskleidung, Schaufeln, Pickeln und Rechen wurde das Projekt angepackt.

Hartmut Grundei, Garten- und Landschaftsbauer aus Rosenheim, unterstützte die Aktion mit dem Einsatz seines Maschinenparks tatkräftig. Ohne diese ehrenamtliche Hilfe hätten die Hobby-Gärtner ihre Vorstellungen nicht verwirklichen können, betonen sie.

Markus Schmidt, Vorstand im Montessori-Kinderhaus und verantwortlicher Mitarbeiter der Diakonie Rosenheim, lieferte per großem Anhänger die Pflanzen an - von kleinen Büschen bis hin zu einem fast vier Meter hohen Amber-Baum sowie etliche Säcke Pflanzerde. Auf dem Gelände lagen bereits Sandsteine für die Trockenmauern sowie Gartenerde für die Arbeiten bereit.

Auch die Kinder packten bei der Pflanzaktion mit an.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Susanne Copley, Leiterin der Einrichtung sowie durch Markus Schmidt stellte Gartenbauarchitekt Österreicher (Schwerpunkt: Kindertagesstätten) das Projekt vor. Ziel: eine leichte Hügellandschaft mit verschiedenen Büschen, welche den Kindern zum Spielen und als Rückzugsraum dienen soll. Auch wurden zwei Apfelbäume und fünf Johannisbeersträucher gepflanzt, die den Hintergrund für das ebenfalls neu geschaffene Trockenmauer-Kräuter-Hochbeet bilden.

Als Beschattung für den Sandspielbereich, der in einer zweiten Aktion geschaffen wird, wurde der große Amber-Baum als natürlicher Schattenspender gepflanzt. Auch die bestehende große Teerfläche wurde durch die Anlage von zwei Beeten mit größeren Stauden unterbrochen. Ausgehoben wurde bereits der Sickerbereich für die künftige Wasserspielbahn.

Das geplante "Labyrinth", das mit Straßenmarkierfarbe auf die große Teerfläche gezeichnet wird, konnte wegen der unbeständigen Witterung jetzt noch nicht realisiert werden. Übrigens werden noch ein Baumhaus und eine kleine "Arena" in Trockenmauerbauweise errichtet.

re/Mangfall-Bote

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