Seit sechs Jahren hilft die Kolbermoorer Tafel

Kolbermoor - Seit mittlerweile sechs Jahren verteilt die Kolbermoorer Tafel Lebensmittel an bedürftige Mitbürger - immer mittwochs hat sie geöffnet, jede Woche des Jahres.

Es ist ein spätsommerlicher Mittwoch, die Nachmittagssonne scheint wärmend auf den Hof an der Carl-Jordan-Straße. Dort, vor der Kolbermoorer Tafel, stehen viele Menschen. Sie halten kleine Zettel mit Nummern in ihren Händen und warten darauf aufgerufen zu werden. Ohne diesen Mittwochnachmittag wüssten viele von ihnen nicht, wie es weitergehen sollte.

Dagmar Badura, Quartiermanagerin und Leiterin der Kolbermoorer Tafel, und einige ihrer ehrenamtlichen Helferinnen arbeiten auf Hochtouren. Es ist 15 Uhr, in einer halben Stunde öffnet die Tafel wie jeden Mittwoch ihre Pforten und verteilt Lebensmittel an bedürftige Menschen. Es wird geschleppt, gepackt, Ware kontrolliert und sortiert. Schon seit dem 16. September 2004 hat die Tafel 52 Wochen im Jahr für ihre Kunden geöffnet – denn Hunger kennt keinen Urlaub, wie es sich die Kolbermoorer Tafel selbst zum Leitsatz gemacht hat.

„Etwa 220 Menschen beziehen derzeit ihr Essen von unserer Tafel", meint Dagmar Badura. Den Großteil der Kunden machen Alleinerziehende aus, etwa 80 Kinder werden durch die Tafel mitversorgt.

Mehr dazu in der Donnerstagsausgabe des Mangfall-Boten.

Rubriklistenbild: © dpa

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