CSU Seniorenunion überzeugt von Wasserkraft

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Feldkirchen-Westerham - Mitglieder der CSU Seniorenunion haben sich bei einem Themenabend davon überzeugt, dass Wasserkraft eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichem Strom in der Region ist.

Dipl.-Ing. Regierungsbaumeister Anton Zeller, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke eröffnete den Tehemenabend der CSU Seniorenunion mit einen Plädoyer für die Wasserkraft. Seiner Meinung nach solle Energie dort gewonnen werden, wo sie vorhanden ist. In unserer Region biete sich die Wasserkraft geradezu an. Sie könne umweltfreundlich, schadstofffrei und ständig verfügbar erzeugtwerden. Durch die dezentrale Erzeugung seien großflächige „Blackouts“ durch Terroranschläge oder Sabotageakte auszuschließen. Der Sachverständige wies auch auf die Entstehung wertvoller Stauräume hin , die den Grundwasserstand stabil halten und die entstehenden Auwälder mit der notwendigen Feuchtigkeit versorgen. Durch Anbau spezieller „Fischtreppen“ würde auch der Fischerei keinerlei Schaden zugefügt. Nach dem Plädoyer für die Nutzung der Wasserkraft ging Zeller auf die spezifischen Verhältnisse in unserem Lebensbereich ein.

Insbesondere sei die Salzach unter Beachtung ökologischer Vorgaben und in Anbetracht der sich abzeichnenden rasanten Energiewende hervorragend für die regionale Nutzung als Energiequelle geeignet. Denn: Der Energieverbrauch werde auch in bei uns trotz aller Sparmaßnahmen steigen. Nach einer kurzen Diskussion wurden die Wasserkraftwerke am Hammerbach in Feldkirchen und in Hammerau besichtigt. Dort konnten sie unter der Leitung sachkundiger Führer das zuvor Gehörte im Angesicht modernster Maschinentechnik noch ergänzen. Alle zeigten sich überzeugt, dass die Wasserkraft eine sinnvolle Ergänzung des angestrebten Energiemix darstellt und ihr in unserer Heimat eine große Zukunft bevorsteht.

Pressemitteilung CSU Seniorenunion

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