Skispringen: Auf Schlierenzauers Spuren

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Reit im Winkl - Der Österreicher Stefan Hayböck hat das Nachwuchsskispringen beim Löwenbräu-Cup gewonnen. Damit siegte das Talent nach 2008 erneut auf der Normalschanze.

Seinen großen goldenen Pokal reisst Stefan Hayböck voller Stolz in den Himmel. Seht her, der zweite Sieg bereits in Reit im Winkl beim Skispringen! Hayböck hat gute Chancen im nächsten Jahr im Weltcup zu starten. Der 20-jährige Österreicher zählt zu den großen Nachwuchshoffnungen beim ÖSV.

Der Löwenbräu-Cup in Reit im Winkl ist für viele Ski-Adler das Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere bei den Profi-Springern. Gregor Schlierenzauer hat den Wettbewerb bereits gewonnen. Auch Wolfgang Loitzl, der Vier-Schanzen-Tournee-Sieger, hat sich in die Siegerliste eingetragen.

Bilder vom Löwenbräu-Cup 2010

Österreich beherrscht Nachwuchsskispringen

Der traditionelle Wettkampf besteht aus vier Springen. In diesem Jahr konnten nur drei Wettkämpfe ausgetragen werden. Schuld war das Wetter. Für die Gesamtwertung zählen für die Springer nur die zwei besten Ergebnisse aus den drei Vergleichen. Vor dem dritten Wettkampf liegt der deutsche Nachwuchsspringer Daniel Wenig auf einem beachtlichen dritten Platz, umzingelt von der österreichischen Übermacht. 

An diesem Tag gelingen ihm zwar Sprünge von 84,5 und 85,5 Meter. Es reicht für Platz zwei in der Juniorenwertung. Bei der Gesamtwertung im Löwenbräu-Cup bedeutet diese Leistung aber Platz neun. Immerhin ist Wenig bester deutscher Springer, vor ihm stehen acht Österreicher.

Gesamtsieger Stefan Hayböck erreicht an diesem Tag mit Weiten von 89 und 90 Metern Rang drei. Den Sieger-Pokal darf er trotzdem mit einem Vorsprung von 0,9 Punkten vor dem zweitplatzierten Daniel Lackner mit nach Hause nehmen. "Ich hoffe, dass ich bald den Sprung in den Profikader schaffe", sagt Hayböck gegenüber chiemgau24 nach der Siegerehrung.

Stefan Forster           

Rubriklistenbild: © sf

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