Söder eröffnet Jenbach-Sperre

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Die neue Sperre ist 13 Meter hoch, der Damm misst ca. 125 Meter.

Bad Feilnbach - Modernen Hochwasserschutz am Wildbach gibt es nun in Bad Feilnbach: Am Montag wurde die neue Sperre am Jenbach von Umweltminister Söder offiziell in Betrieb genommen.

Ein Bäumchen wurde neben der neuen Sperre gepflanzt.

Politiker aus der Region, Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes und Anrainer besichtigten mit Umweltminister Markus Söder bei der offiziellen Inbetriebnahme die neue Geschiebesortiersperre am Jenbach. Mit der neuen Sperre wurde der Schutz vor Wildbachgefahren für die Gemeinde Bad Feilnbach laut Söder weiter verbessert. Die 45 Jahre alte Sperre wurde abgebrochen und an gleicher Stelle eine neue errichtet, die den heutigen technischen Anforderungen entspricht. Die neue Jenbachsperre kann 51.000 Kubikmeter Wasser und Geröll zurückhalten, das ist doppelt soviel wie bisher. Künftig befindet sich oberhalb der Sperre jedoch kein Stausee mehr, sondern der Jenbach fließt in einem breiten Kiesbett. "Der Jenbach wird auch ökologisch aufgewertet - er hat wieder dem natürlichen Zustand eines Wildbachs", so Söder. Etwa 200 Meter oberhalb der Sperre wurde zudem ein Wildholzrechen gebaut, der Treibholz zurückhält. Die Kosten für die Maßnahmen betrugen 1,8 Millionen Euro, davon trägt 1,35 Millionen Euro der Freistaat, 450.000 Euro die Gemeinde Bad Feilnbach.

Söder eröffnet Jenbach-Sperre

Der Wildholzrechen oberhalb der Sperre

Die Risikovorsorge gegen Naturgefahren ist angesichts des Klimawandels eine Zukunftsaufgabe für Bayern. Ein neuer Internetauftritt zeigt, wie Naturgefahren entstehen und Vorsorge möglich ist. Das betonte Dr. Markus Söder, Umweltminister, bei der offiziellen Inbetriebnahme der Sperre Jenbach in Bad Feilnbach. "Naturgefahren werden durch den Klimawandel noch weiter zunehmen - absolute Sicherheit kann es nicht geben. Aber das Risiko lässt sich deutlich verringern, wenn die Gefahr bekannt und einschätzbar ist", so Söder. So können sich interessierte Bürger und Kommunen ab sofort unter www.naturgefahren.bayern.de zu Hochwasser und Muren, Lawinen und Schneedruck, Trockenheit und Hitze, Unwetter sowie Rutschungen informieren. Der Internetauftritt der Bayerischen Staatsregierung enthält Hinweise zur Entstehung dieser Naturgefahren, zu allen Informations- und Warndiensten sowie zu Möglichkeiten der Eigenvorsorge.

red/Presseinformation Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

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