Buchbach gewinnt Derby mit 2:1

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Buchbach - 2040 Zuschauer wollten sich das absolute Highlight in der Fußball-Bayernliga nicht entgehen lassen: Das Derby zwischen dem TSV Buchbach und dem TSV 1860 Rosenheim. Für die Buchbacher-Fans gab‘s dabei viel zu Jubeln: Ihr Team gewann mit 2:1!

Der Ticker:

1:0 Ralf Klingmann, TSV Buchbach (15. Minute) 

2:0 Alexander Neulinger, TSV Buchbach (48. Minute)

2:1 Thomas Masberg, TSV 1860 Rosenheim (49. Minute)

In einem eher zerfahrenen Spiel waren es die Gastgeber, die durch einen Treffer von Ralf Klingmann (15. Minute) früh in Führung gingen und diese auch bis zur Pause behielten. Kurz nach Wiederanpfiff dann der Doppelschlag: Zunächst waren es erneut die Buchbacher, die mit Alexander Neulinger auf 2:0 erhöhten (48. Minute). Aber keine zwei Minuten später klingelte es auf der anderen Seite: Thomas Masberg verkürzte für die Rosenheimer 60er auf 1:2 (49. Minute).

In den restlichen 40 Minuten hatten dann die Gäste mehr vom Spiel. Immer wieder holten sie sich Ecken und Freistöße, konnten daraus aber nicht Kapital schlagen. Zwischenzeitlich hatten die Rosenheimer sogar auch Glück, dass die Buchbacher nur die Latte trafen. So blieb es nach 90 Minuten weiter beim 2:1 für den TSV Buchbach.

Lesen Sie hier den Vorbericht des Oberbayerisches Volksblatts vom Samstag:

Spiel des Jahres für die Region

Der Rückrundenauftakt in der Fußball-Bayernliga hat in der Region natürlich ein großes Thema: Das Derby zwischen dem TSV Buchbach und dem TSV 1860 Rosenheim elektrisiert nicht nur die Fans beider Lager, sondern wird auch viele neutrale Zuschauer anziehen, wenn am heutigen Samstag um 14 Uhr dieser Knüller angepfiffen wird.

"Vom Umfeld her ist das sicher das Spiel des Jahres. Wie die Partie selbst wird, muss man abwarten", sagt Rosenheims Co-Trainer Christoph Schiller und auch Buchbachs Trainer Helmut Wirth hält erst mal den Ball flach: "Auch in dieser Partie werden nicht mehr als drei Punkte vergeben. Die wollen wir in Buchbach behalten. Aber das geht natürlich nicht auf Knopfdruck." Genau das war ja auch bei den beiden jüngsten Heimniederlagen gegen Memmelsdorf und Bayreuth zu sehen. Wie man den Buchbacher Angriffswirbel eindämmen kann, weiß man bei den Sechzigern genau, ob es aber der Mannschaft von Manfred Burghartswieser genauso gut gelingt wie zuletzt den Bayreuthern, steht freilich auf einem anderen Blatt. "Wir brauchen vor Buchbach keine Angst zu haben. Wenn wir unsere Qualitäten im Kollektiv ausspielen können, waren wir in dieser Saison fast immer erfolgreich", sagt Schiller, der davon ausgeht, dass beide Teams hoch motiviert sind: "Wer in so einem Spiel Probleme mit der Einstellung hat, kann gleich daheimbleiben."

Beide Mannschaften können heute nahezu in bester Besetzung auflaufen. Bei den Gästen fehlt neben den Langzeitverletzten Ozan Tuncali (ist wieder im Lauftraining) und Keeper Peter Martin nur Matthias Linnemann (Bluterguss), bei den Hausherren ist außer Philipp Maier und Bernd Brindl wohl alles an Bord. Für den an der Schulter verletzten Keeper Lukas Rieder wird Kreisliga-Keeper Michael Waldinger auf der Bank sitzen. "Es gibt fast keinen Spieler, der nicht irgendwo eine leichte Blessur hat. Ich werde am Samstagmorgen noch einige Telefonate führen und mich dann für eine Aufstellung entscheiden", lässt sich Wirth nicht in die Karten schauen.

Der Trainer der Buchbacher erwartet eine sehr kampfbetonte Partie, die am Ende "möglicherweise aufgrund von Willensstärke" entschieden werden kann: "Es geht darum noch mal alles aus dem Körper rauszuholen. Das wird uns nicht leichter fallen als den Rosenheimern. Schließlich darf man nicht vergessen, dass wir aufgrund der 19er-Liga und des Pokals vier Spiele mehr in den Knochen haben als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres." Auch wenn die Böden natürlich tief sind und der Kampfkraft noch größere Bedeutung zukommt als im Sommer, lässt Schiller Verschleiß nicht gelten: "Wir haben einen großen Kader, insofern sehe ich da keine Probleme."

Mit 35 Treffern stellt der Tabellenachte aus Buchbach trotz der Nullrunde gegen Bayreuth weiterhin den stärksten Sturm der Liga, die Rosenheimer hatten vor der 1:3-Pleite letzte Wochen in Erlangen-Bruck nur 13 Gegentreffer zugelassen - diese Konstellation verspricht zusätzlich Spannung. "Es ist schwer gegen uns Tore zu schießen", so Schiller, der einschränkt: "Sieht man mal von der sehr schlechten ersten Halbzeit in Erlangen ab, über die wir auch noch mal gesprochen haben." Auch Wirth hat mit seiner Truppe die Fehler analysiert, die zu den beiden Gegentoren der Bayreuther geführt haben. "Das haben wir klar angesprochen."

mb/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © sf

Zurück zur Übersicht: Mangfalltal

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser