Starbulls verlieren Top-Spiel und Anschluss

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Foul von Ron Newhook

Rosenheim - Vor dem Spiel wurde das Duell der beiden hochkarätigen Sturmreihen im Süden der Eishockey-Oberliga ausgerufen: Die von den Namen her top-besetzte Angriffslinie der Starbulls gegen die punktemäßig prächtig dastehende Reihe des EC Peiting.

Nach dem Spiel konnte man getrost sagen, dass Namen Schall und Rauch sind – die Peitinger Linie mit Lubor Dibelka, Ales Kreuzer und dem Rosenheimer Eigengewächs Michael Fröhlich war klarer Punktsieger und führte die Gäste zu einem 3:1-Erfolg. Damit ist der dritte Rang für die Starbulls fast schon sicher außer Reichweite.

Rosenheim legte zwar gut los, ließ aber einmal mehr jegliche Durchschlagskraft im Angriff vermissen. Einige gute Chancen wurden vergeben und mit Fortdauer des Spiel gab man dann das Heft aus der Hand.

„Wir sind zu Beginn etwas unter Druck geraten, dann haben wir aber auch ein paar gute Chancen gehabt“, meinte Gäste-Trainer Leos Sulak. Als Ron Newhook auf der Strafbank saß, schlugen die Peitinger dann zu: Dibelka markierte in Überzahl die Führung. „Wir waren da viel zu weit auseinander“, kritisierte Starbulls-Trainer Franz Steer. Er konnte sich im zweiten Durchgang dann über den Ausgleich freuen, der keineswegs unverdient war.

Starbulls Rosenheim - EC Peiting am 19.02.2010

Rosenheim war mit zwei Mann mehr auf dem Eis, im ersten Versuch scheiterte Mitch Stephens noch, passte dann aber mit viel Übersicht auf Newhook, der mühelos einschieben konnte. Allerdings hatten sich die Gäste zu diesem Zeitpunkt schon viel besser ins Spiel eingefunden und die Starbulls-Möglichkeiten bereits minimiert.

Reichel fällt mir Bänderverletzung aus

„Die Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt, die Räume im Mitteldrittel sehr eng gemacht. Kompliment, dass sie das fast zu hundert Prozent umgesetzt hat“, lobte Sulak. Die Rosenheimer setzten die vorgegebene Marschroute hingegen nicht um. Der Schuss ging sogar nach hinten los. Ein Sololauf von Micky Rohner und ein Versuch des Peitingers Manfred Eichberger nach krassem Rosenheimer Schnitzer waren die ersten Aufreger des letzten Durchgangs, ehe die Gäste in Überzahl erneut in Führung gingen. Wieder war es Dibelka, der die freie Schussbahn zum 2:1 nutzte.

„Der hat den Unterschied ausgemacht. Er lässt sich solche Chancen nicht entgehen, während wir die Tore nicht machen“, meinte ein ratloser Coach Steer, dessen Kapitän Martin Reichel zum letzten Drittel nicht mehr auflief. „Er hat eine Bänderverletzung und wird wohl länger ausfallen“, so der Trainer. Letztlich gelang den Gästen noch das dritte Tor, als die Rosenheimer in der Schlussminute Goalie Claus Dalpiaz herausnahmen. Dibelka traf ausnahmsweise mal nicht, doch Ales Kreuzer ließ sich den Nachschuss nicht entgehen und sorgte für den 1:3-Endstand.

Tore: 0:1 (17.) Dibelka/Kreuzer, Vavrusa, 1:1 (37.) Newhook/Stephens, Reader, 1:2 (53.) Dibelka/Kreuzer, Guggemos, 1:3 (60.) Kreuzer/Dibelka; Strafminuten: Rosenheim 10, Peiting 12; Zuschauer: 1872.

tn/Oberbayerisches Volksblatt 

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