Staukreuzung: Bald ist Schluss damit

+
Bald ist es mit der Staukreuzung vorbei.

Kolbermoor - Bis Ende der nächsten Woche soll die neue Ampelanlage an der „Staukreuzung“ in Kolbermoor montiert sein.

Lesen Sie dazu auch:

Ausbau der "Staukreuzung" macht Fortschritte

Staatstraßen-Ausbau geht voran

In den letzten Zügen liegen die Bauarbeiten an der "Staukreuzung" Staatsstraße/Carl-Jordan-Straße. Die Bautätigkeiten sind soweit abgeschlossen, bis Ende nächster Woche soll auch die neue Ampelanlage montiert sein, um künftig kameragesteuert für einen optimalen Verkehrsfluss zu sorgen. Die neue Asphaltschicht muss indes noch bis zum Frühjahr warten.

Hochzufrieden ist man im Straßenbauamt Rosenheim mit dem Ausbau der Kreuzung Staatsstraße 2078/Carl-Jordan-Straße - sowohl mit dem Bauverlauf als auch mit dem Ergebnis. "Der Verkehr läuft gut", so Bauleiter Alexander Zett zu seinen jüngsten Beobachtungen vor Ort. Die Abbiegespuren würden rege genutzt.

Weitgehend reibungslos sind Zett zufolge die zwischenzeitlich abgeschlossenen Bauarbeiten verlaufen, die Stauungen hätten sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Behelfsampelanlage in Grenzen gehalten - "es lief besser als gedacht", zeigte er sich zufrieden.

Bereits gestern erfolgte nach Angaben von Zett die Abnahme der ersten Teilleistungen, darunter Gehwege und Verkehrsinseln. Währenddessen laufen die Vorbereitungen für die neue Ampelanlage: Diese Woche noch werden die Kabel in die Leerrohre eingezogen, kommende Woche dann die Masten errichtet und die Lichtzeichen montiert. "Wir gehen davon aus, dass die neue Anlage Ende nächster Woche in Betrieb gehen kann", so der Oberbauleiter. Diese soll dann, gesteuert über Kameras, den Verkehrsfluss optimieren. Eine weitere Erleichterung erhoffen sich die Verkehrsplaner von den verlängerten und jetzt ampelfreien Rechtsabbiegespuren in Richtung Kolbermoor Innenstadt und auf Höhe Aldi.

Noch bis zum Frühjahr, womöglich bis nach Ostern, werden die Autofahrer indes mit den gelben Baustellenmarkierungen vorlieb nehmen müssen - witterungsbedingt will das Straßenbauamt in diesen Tagen die Asphaltierung nicht mehr durchführen. "Um Qualität zu bekommen, müssen wir auf wärmere Tage warten", so Zett. Denn asphaltiert werden kann nur nachts, da eine Vollsperrung notwendig ist. Vorgesehen sind für diesen letzten Part nach den Planungen des Straßenbauamtes insgesamt sechs Nächte: Immerhin müssen laut Zett rund 11.000 Quadratmeter Fahrbahnbelag abgefräst und neu geteert werden. "Da die Risse teils sehr tief sind, müssen wir bis zu zehn Zentimeter wegfräsen, bevor die neue Schicht aufgebracht wird", so der Bauamtsvertreter. Zudem müsse eine Abkühlzeit eingerechnet werden, erläuterte er, mit aus diesem Grund könne nur bis maximal 1 Uhr asphaltiert werden, um die Fahrbahn dann am nächsten Morgen wieder für den Verkehr freigeben zu können.

Die Umleitungsstrecke ist für die Zeit der Asphaltierung über die Stadtmitte von Kolbermoor vorgesehen.

Keinerlei böse Überraschungen gab es Zett zufolge auch auf der Kostenseite: Die geschätzten Baukosten von rund einer Million Euro hätten eingehalten werden können, geringfügige Mehrkosten beispielsweise beim Erdbau hätten in anderen Bereichen aufgefangen werden können, zeigte sich der Bauleiter auch diesbezüglich im Gespräch mit unserer Zeitung zufrieden.

Rosi Gantner (Mangfall-Bote)

Zurück zur Übersicht: Mangfalltal

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT