"Brücken verbinden nicht nur Ufer"

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Der neu erbaute Steg ist nach Dolores Rösner benannt. Er führt über den Triftbach und wird bereits viel genutzt von Fußgängern und Radfahrern.

Bruckmühl - Der neu erbaute Fußgänger- und Radfahrersteg über den Triftbach vom Rösner-Gelände zum Schlesierweg wurde jetzt offiziell eröffnet und wird von der Bevölkerung bereits intensiv genutzt.

Das neue Brückenbauwerk ersetzt den zirka 100 Meter weiter östlich gelegenen und ohnehin sanierungsbedürftigen Steg.

Bürgermeister Franz Heinritzi nannte in seiner Ansprache die neue Brücke ein nicht großes Bauwerk, aber eine wichtige Fußgänger- und Radfahrerverbindung. "Brücken verbinden nicht nur Ufer, sondern auch Ortsteile und Menschen", so das Gemeindeoberhaupt und wünschte sich, dass die Bruckmühler Bürger den neuen Steg vermehrt nutzen und dadurch einige Wege nicht mit dem Auto zurück legen.

Er hob zudem die Leistung des ausführenden Unternehmens und des beauftragten Ingenieurbüros hervor und würdigte die Kooperation mit den Grundstücksbesitzern. Marijan Weisser vom gleichnamigen Ingenieurbüro stellte die "Leichtigkeit der Konstruktion", der neuen, nur drei Tonnen schweren und abmontierbaren Brücke heraus. Sie besteht aus eloxiertem Aluminium.

Steg-Freigabe mit Bürgermeister Franz Heinritzi sowie Gemeinde- und Firmenvertretern sowie Anliegern.

Das Bauwerk ist 16,2 Meter lang und 2,50 Meter breit und somit vom Schneepflug befahrbar. Außerdem sei der Steg mit einem Epoxit-Fahrbahnbelag samt Quarzeinstreuung ausgestattet und könne mit 3,5 Tonnen belastet werden. Weisser zufolge betrug die Bauzeit nur sechs Wochen, wobei für die Errichtung der Fundamente die Zeit der Bachauskehr genutzt wurde (wir berichteten).

Die Gesamtkosten betrugen nach Angabe des Ingenieurs rund 105.000 Euro (einschließlich Zufahrt) und blieben dabei unter dem Kostenvoranschlag. Das neue Brückenbauwerk soll Bürgermeister Heinritzi zufolge - falls der Brückenschutzheilige Johann Nepomuk keine Einwände erhebe - "Dolores Rösner-Steg" heißen und mit dieser Namensgebung das Einvernehmen der 2009 verstorbenen Bruckmühler Bürgerin mit der Marktgemeinde gewürdigt werden.

bjn/Mangfall-Bote

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