Hier schwebt der neue Steinbeissteg ein

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Bruckmühl – Zentimetergenau wurden am Freitag die großen Brückenteile des neuen Steinbeissteges eingehoben.

Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim errichtet als Ersatz für den alten Steinbeissteg in Bruckmühl eine neue Fuß- und Radwegebrücke über die Mangfall. Am Freitag wurde der dreiteilige Brückenüberbau mit einem mobilen Autokran eingehoben. Die seit Anfang Februar planmäßig verlaufenden Arbeiten werden voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein. Der neue Steinbeissteg soll bereits ab dem 28. Mai durch die Bevölkerung genutzt werden können.

 „Das Hochwasser 2005 hat eindeutig aufgezeigt, dass das mobilisierte Wildholz eine erhebliche Verklausungsgefahr für Brücken im Unteren Mangfalltal darstellt. Damals sind große Mengen an Holz von der Leitzach in die Mangfall eingeschwemmt worden“, erinnerte sich der Leiter des WWA Paul Geisenhofer. „Damit die Bäume künftig nicht mehr am Steg hängen bleiben, war ein Neubau unumgänglich.“ Bei Hochwasser verfängt sich das Wildholz an der Brücke. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Mangfall aufgestaut und die angrenzende Bebauung sowie die Deiche überschwemmt werden. Der Abflussbereich wurde deshalb optimiert und die neue Brücke höher gelegt.

Steinbeissteg: Brückenüberbau eingehoben

Außerdem wurde die Pfeileranzahl des neuen Steinbeisstegs auf zwei reduziert. Diese wurden soweit wie möglich am Rand der Mangfall – außerhalb der starken Strömung - errichtet. Insgesamt werden damit ca. 60 Meter überspannt. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit investiert in dieses wichtige Teilprojekt des Hochwasserschutzes an der Mangfall ca. 600.000 Euro. Der Markt Bruckmühl beteiligt sich dabei mit über 50% an den Kosten und übernimmt die Bau- und Unterhaltungslast für den neuen Steinbeissteg. Das Vorhaben wurde auch in das EU-Förderprogramm der Wasserwirtschaft zur Verbesserung des Hochwasserschutzes aufgenommen.

Übersichtslageplan des Gesamtprojektes (PDF)

Der alte Steinbeissteg, der sich unmittelbar neben dem neuen Bauwerk befindet, wird planmäßig ab 10.Mai abgebrochen. Das Wasserwirtschaftsamt bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass eine Querung der Mangfall bis zur Fertigstellung des neuen Steinbeissteges nicht möglich ist.

(Pressemeldung Wasserwirtschaftsamt Rosenheim)

Rubriklistenbild: © cs

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