Stille, Weite, Wind und Wasser

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Stille, Weite, Wind und Wasser - Gibt es nur im Norden Deutschlands

Kolbermoor - Dagmar Baduras Urlaubsvorliebe ist schnell beschrieben: Für die Quartiermanagerin und Leiterin der Kolbermoorer Tafel darf es grundsätzlich nur die Nordsee sein.

Dort gefällt es ihr einfach am besten. "Ebbe und Flut, das tosende Meer - an der Nordsee ist einfach was los", erzählt sie mit strahlenden Augen.

Es gibt sieben bewohnte ostfriesische Inseln. Sechs davon hat Dagmar Badura bereits besucht. Für die siebte - Spiekeroog - wurden bereits die ersten Reisekataloge gewälzt.

"Welcher Seemann liegt bei Nanni im Bett", sagt sie plötzlich mit einem Augenzwinkern. Nein, hierbei handelt es sich nicht um norddeutsche Anzüglichkeiten, sondern um eine gängige Eselsbrücke, um sich die Namen der sieben großen ostfriesischen Inseln merken zu können. Die Anfangsbuchstaben der Wörter im Merksatz sind nämlich gleichzeitig die Anfangsbuchstaben der Inseln in ihrer Reihenfolge von Ost nach West: Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum.

"Was mich an die Nordsee zieht? Es sind die autofreien Inseln. Wind, Sand und Meer. Und die Salzluft um die Nase", schwärmt Dagmar Badura. "Wenn ich dann im Strandkorb liege und stundenlang dem Sonnenuntergang zuschauen kann, dann brauch' ich sonst nichts mehr."

Ansonsten ist die Quartiermanagerin gerne auch bei Inselführungen zu Fuß und auch auf dem Rad dabei. Von Land und Leuten, Geschichte und Architektur kann sie auf ihren nordischen Inseln nämlich gar nicht genug bekommen.

Vielleicht wird Dagmar Badura ihre nächste Inselführung auf Spiekeroog machen, vielleicht sogar auf einem Pony und weiß dann im nächsten Jahr neue norddeutsche "Zoten" zu erzählen.

rr/Mangfall-Bote

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