Symbolischer Spatenstich in Bad Aibling

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In dreieinhalbjähriger Bauzeit gibt es viel zu tun. Dementsprechend viele packten beim Spatenstich mit an: (von links nach rechts) stellvertretender Landrat Josef Huber, Schulleiter Anton Seitz (verdeckt), der ehemalige CSU-Landtagsabgeordnete Sepp Ranner, Bezirksrat Sebastian Friesinger, Bad Aiblings Bürgermeister Felix Schwaller, Landrat Josef Neiderhell, die CSU-Abgeordnete Annemarie Biechl, Michael Waidhauser von der Regierung von Oberbayern, Architekt Thomas Strehle sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Maria Noichl.

Bad Aibling - Auch wenn der Abrissbagger schon da war, die Bauarbeiten zur Erweiterung und dem Umbau der Berufsschule haben heutemit dem symbolischen Spatenstich offiziell begonnen.

Der Landkreis Rosenheim investiert als Sachaufwandsträger für die Schule 27,5 Millionen Euro. Ende 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Landrat Josef Neiderhell bedankte sich in seinem Grußwort noch einmal beim Rosenheimer Kreistag für seinen einstimmigen Beschluss, in die Zukunft der Berufsschule Bad Aibling investieren zu wollen. Ähnlich äußerte sich auch Bad Aiblings Bürgermeister Felix Schwaller, er sei froh, dass der Landkreis diese Baumaßnahme mittrage.

Schulleiter Anton Seitz sagte, er freue sich, dass die Planungsphase mit dem Spatenstich abgeschlossen sei und jetzt die Umsetzungsphase beginne. Das Lehrerkollegium und er würden sich auf eine zukunftsträchtige Berufsschule freuen, so Seitz.

Die Planungen sehen drei Bauabschnitte vor. In einem ersten Schritt entstehen zunächst neue Gebäude für Anlagentechnik, Metalltechnik, Fertigungstechnik, Metallbau und Bautechnik. Auch eine Biomasse-Heizung ist vorgesehen. Das neue Schulungsgebäude für die Anlagentechnik soll zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 bezugsfertig sein.

Im zweiten Bauabschnitt ist in der Mitte des Schulgeländes ein Campus vorgesehen. Er umfasst eine Pausenhalle mit Mensa, die an einen Allwetterplatz, also einen offenen Aufenthaltsbereich mit überdachtem Rundgang angrenzt. Zudem erhalten die Bautechniker neue fachintegrierte Unterrichtsräume. Sie entsprechen dem neuen Schulkonzept der Berufsschule, das für die theoretische und praktische Ausbildung eine unmittelbare räumliche Nähe vorsieht.

Der dritte Bauabschnitt widmet sich den verbliebenen Gebäuden. Sie werden umgebaut und energetisch saniert. Die verschiedenen Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen finden parallel zum laufenden Schulbetrieb statt. Dies bedeutet für die Lehrer und Schüler eine zusätzliche Belastung.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

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