In Bruckmühl is‘ o‘zapft

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Darauf hat Bruckmühl ein Jahr lang gewartet. Endlich wieder Volksfest!

Bruckmühl – So abwechselungsreich wie sich das April-Wetter mit Sonne, blauem Himmel, Regen und Wind in den vergangenen Tagen zeigte, so facettenreich präsentierte sich der traditionelle Volksfesteinzug des SV Bruckmühl.

Mit Kindern in bunten Sport-Trikots, Trachtlern in Lederhosen und Dirndl sowie Reitern, Trommlern, Hunden, Kutschen und festlichem Brauerei-Pferdegespann ging‘s zum Wiesnauftakt 2009.

Bilder vom ersten Tag

Volksfest Bruckmühl

In drei gestaffelten Zügen mit den Festkapellen „Dreder Musi“, der „Großkarolinenfelder Musik“ und der „Blaskapelle Bruckmühl“ an den Spitzen beteiligten sich über 35 Ortsvereine und die zehn Sportsparten des SVB mit insgesamt über 1200 Teilnehmern am Wieseneinzug. Mit einem Salut-Schießen um 18 Uhr sorgten die Waither Böllerschützen für den akustischen Startschuss. Startpunkt des Einmarsches war in diesem Jahr erstmalig das große Parkplatzareal vor dem Bruckmühler Gymnasium. Viele hundert Zuschauer flankierten die 1280 Meter lange Zugstrecke durch das Bruckmühler Zentrum. 250 Brieftauben der Mangfallsegler Bruckmühl starteten vom Bahnhofsvorplatz aus als Glücksbringer für eine fröhliche, unbeschwerte und vor allem unfallfreie zehntägige Wiesenzeit in den weiß-blauen Himmel.

Um 18.27 Uhr zapfte Bürgermeister Franz Heinritzi mit 2 souverän geführten Schlägen und einem nachgesetzten Sicherheitsschlag unter den kritischen Blicken von Wiesenbürgermeisters Alex Zehetmaier, der Spaten-Brauerei-Offiziellen Christian Jokisch und Bernhard Klier sowie SVB-Chef Christoph zu den Kanonen-Schüssen von Michael Reitner die erste Spaten-Wiesen-Maß an. 45 Sekunden später erschalte das erste „O’ zapft is“ durchs Festzelt. Christoph bedankte er sich im Namen des gesamten Sportvereins bei allen anwesenden Ortsvereinen für ihre überaus große Teilnahme am Wieseneinzug: „Das ist immer wieder ein Erlebnis, bei dem es mir heiß und Kalt über den Rücken läuft“.

In der Folgezeit mussten die Oberarmmuskeln der 26 Volksfestbedienungen ihren ersten Härtetest bestehen, da das Festzelt schon gegen 19.30 Uhr fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Schon gegen 21 Uhr herrschten im Festzelt gefühlte Stimmungs-Temperaturen von 30 Grad. Die Jugendlichen belagerten bei kühlen 15 Grad Juli-Außentemperaturen auf dem Vergnügungspark die Fahrgeschäfte. Unter der Leitung von Dirigent Karl Beinhofer präsentierten die Musiker der Großkarolinenfelder Musi bis kurz vor Mitternacht einen bunten musikalischen Eröffnungsreigen.

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