Graskarpfen sollen Badesee retten

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Flossing - Damit der Flossinger Badesee nicht umkippt, wurden Graskarpfen eingesetzt. Sie sollen die Wasserpflanzen fressen und so das Gewässer retten.

Die Idee, Glakarpfen in den Flossinger Badesee einzusetzen, hatte Dr. Manfred Holzner, Gewässerökologe und Vorsitzender des Fischereivereins Mühldorf-Altötting. "Das Ziel ist, den ökologischen Zusatand des Sees zu verbessern", erklärt der Fachmann, der ein Gesamtkonzept zur Rettung des Weihers erstellt hat.

Der Graskarpfen ist keine heimische Fischart, er stammt ursprünglich aus Asien. Schon im Herbst sollen die eingesetzten Fisch die Wasserpflanzen im Flossinger See kurz halten. "Im Frühjahr sollen sie dann richtig zuschlagen und das Pfanzenwachstum eindämmen", so Holzner.

Ein Effekt könne dann bereits im kommenden Jahr zu sehen sein. "Wann man wieder im Flossinger See baden kann, ist ungewiss, mit den Graskarpfen wird aber in jedem Fall ein Umkippen des Sees verhindert."

Mehr in der Dienstags-Ausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © je

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