Keine Bundeswehr nach Kassenlage!

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Waldkraiburg - Beim Zukunftsforum von Bundestagsabgeordnetem Stephan Mayer sprach Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg über die Zukunft der Bundeswehr.

Noch nie war ein Zukunftsforum von Stephan Mayer so überfüllt, dass der Platz für die Zuhörer nicht reichte. Zum Vortrag von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg waren aber so viele Besucher nach Waldkraiburg gekommen, dass sie nicht in den großen Saal im Haus der Kultur passten. Im kleinen Saal wurde darum eine Leinwand aufgestellt und die Rede dort übertragen.

Guttenberg sorgte für Begeisterung unter seinen Zuhörern. Offen sprach er über das Thema "Bundeswehr" und stellte klar seine Ansichten dar. Dabei spannte er gekonnt einen Bogen vom Status Quo der Bundeswehr, sowohl vor 20 Jahren als auch heute, über die Tatsache, dass sich etwas verändern muss bis hin zu Lösungen, wie das funktionieren könnte.

"Die Attraktivität der Bundeswehr muss gesteigert werden. Etwas tun zu wollen und selbst tätig zu werden muss der Wunsch der jungen Leute sein." Die Bundeswehr sei seit Jahren unterfinanziert. Wir dürften uns nicht fragen, was sie uns kosten darf, sondern, was uns unsere eigene Sicherheit wert ist, so der Verteidigungsminister. Mit seiner Defizit-Analyse der Bundeswehr sei er auf Kritik gestoßen, auch unangenehme Themen müssten aber diskutiert werden und der Minister scheue keine Konflikte.

Die Wehrpflicht, Ressourcensicherheit und die Lage der Soldaten in Afghanistan waren weitere Punkte in Guttenbergs Rede.

Lesen Sie mehr in der Mittwochs-Ausgabe der Waldkraiburger Nachrichten.

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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