Ganz Tüßling ist stolz

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Tüßling - Einen herzlichen Empfang bereiteten die Tüßlinger dem frischgebackenen Jugendweltmeister im Biathlon Johannes Kühn. Mehrere hundert Menschen sind zum Rathaus gekommen.

"Wir sind sehr stolz, einen so jungen Weltmeister in unseren Reihen zu haben", sagt Bürgermeister Heinrich Hollinger. Unter Jubel und Applaus fuhr der frischgebackene Jugendweltmeister im Biathlon Johannes Kühn vor dem Rathaus vor. "Ich freue mich sehr, dass die ganze Gemeinde hinter mir steht und bin sehr überrascht von dem netten Empfang", so der Tüßlinger.

Sein Sieg im schwedischen Torsby habe ihn hingegen nicht so sehr überrascht. "Eigentlich war mein Ziel unter die ersten acht zu kommen, aber der erste Platz war dann doch ein bisschen abzusehen, weil ich die Woche einfach gut drauf war."

Die Tüßlinger gratulierten dem Weltmeister, anschließend gab es Ansprachen im Rathaus. Schnell wurde klar: Das besondere am Titel von Johannes Kühn ist, dass er es so weit gebracht hat, obwohl er nicht aus einem Skigebiet kommt. Auch seiner Familie habe der Abiturient viel zu verdanken, da waren sich die Redner einig. Denn, da die nächste Trainingsmöglichkeit für das junge Talent in Ruhpolding ist, fuhren ihn Mutter, Vater, Oma und Opa regelmäßig ins ca. eine Stunde entfernte Training.

Bevor die Tüßlinger zum gemütlichen Teil des Empfanges kamen, trug sich Johannes Kühn ins Goldene Buch der Stadt ein. Mit ihm setzten auch Stefan Obinger, Präsident des Wintersportvereins Reit im Winkl, Ehrenpräsident Walter Vogel, der Stellvertretende Vorsitzende des Vereins Thomas Klauser, Referent für Biathlon Heini Hauser, Trainer des C-Kaders Engelbert Sklorz, der frühere Vizepräsident des Deutschen Skiverbandes Heinz Billino, der Biathlonsportwart Hans Rambold und der Stützpunktleiter des Deutschen Skiverbandes Herbert Fritzenwenger ihre Unterschriften in das Buch.

"Das Training war sehr anstrengend, aber es gibt auch Ruhephasen und die werde ich jetzt nutzen", meint Kühn. Viel Ruhe wird der Tüßling aber nicht haben, denn jetzt steht erst einmal das Abitur bevor.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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