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Trauer um Siegfried Starringer aus Tuntenhausen

„Macher“ der Stockschützen bleibt ewig in Erinnerung

Siegfried Starringer
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Siegfried Starringer

Er war aktiv im Maibaumverein, im Veteranenverein, vor allem aber bei den Stockschützen. Hier war er Schiedsrichter, Schriftführer und Spartenleiter. An seinem 81. Geburtstag ist Siegfried Starringer verstorben.

Tuntenhausen – Exakt an seinem 81. Geburtstag verstarb Siegfried Starringer. Der in Ostermünchen aufgewachsene Starringer war besonders durch seine Stockschützenaktivitäten über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Für den Sportverein Ostermünchen (SVO) war er ein echtes Urgestein, das ewig in Erinnerung bleiben wird. Er wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Friedhof in Ostermünchen zu Grabe getragen.

Geboren und aufgewachsen in Ostermünchen

Siegfried Starringer wurde als drittes Kind 1941 in Ostermünchen geboren, hat dort die Grundschule besucht und die Ausbildung zum Zimmerer gemacht. Nach einem Unfall machte er eine zweite Ausbildung als Bauzeichner und übte diesen Beruf bis zu seiner Pensionierung aus. 1964 heiratete er Marianne Kleinmeier in Tattenhausen. Aus der Ehe gingen zwei Kinder, Helmut und Anita, hervor.

Starringer war viel in den Bergen unterwegs oder erkundete mit dem Fahrrad die Gegend. Er war aktiv im Maibaumverein, Veteranenverein und ganz besonders beim Sportverein, in dem er bei den Stockschützen eine prägende Rolle einnahm: Schiedsrichter, Schriftführer und Spartenleiter.

Im Juli 2019 bekam er einen Schlaganfall und sein Leben veränderte sich drastisch. Im Dezember 2020 ging er schließlich ins Altenheim. Die Menschen in seiner Umgebung haben den „Siegi“, wie er allerorten genannt wurde, als einen zufriedenen und bescheidenen Menschen kennengelernt, der wenig Ansprüche stellte.

„Wir legen ihn gleich in die Erde unseres Friedhofs, Erde zu Erde. Aber das ist nur die eine, die sichtbare Seite“, so Pfarrer Richard Basta am Grab. „Die unsichtbare Seite, ist die, dass wir ihn zuversichtlich in Gottes Hand zurückgeben.“

Seit den Nachkriegsjahren Mitglied im Sportverein

SVO-Voritzender Uwe Kraft würdigte anschließend mit eindrucksvollen Worten das Wirken Starringers. Seit den Nachkriegsjahren (1956) war er Mitglied im Sportverein, stolze 66 Jahre. Zwischen 1983 und 2014 war er insgesamt 27 Jahre Abteilungsleiter. Zudem kümmerte er sich von 2009 bis 2015 auch noch um die Stockschützenanlage in Berg. Zusätzlich war er seit 1980 Schiedsrichter mit A-Schein, er leitete Bundesliga- und sogar Internationale Spiele und wurde so über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt und vor allem auch geschätzt.

Wegen seiner Verdienste für den Sportverein wurde er im Jahr 2013 zum Ehrenmitglied ernannt. Kraft schilderte ihn als einen väterlichen Freund, immer fürsorglich und um das Wohl aller bemüht.

Der SVO lag ihm dabei ganz besonders am Herzen. Dies bewies er einmal mehr über seinen Tod hinaus, indem er statt Blumenspenden Spenden für den SVO erbat. „Lieber Siegi vielen herzlichen Dank für alles. Du warst ein ganz besonderer Mensch. Wir werden Dich nie vergessen und Dir ein ehrendes Gedenken bewahren“ so die Schlussworte des SVO-Voritzenden.

ws

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