Top-Zustand bewahren

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Die geplante Aufteilung des Lilienweges in Ostermünchen.

Tuntenhausen - Bei der jüngsten Sitzung des Tuntenhausener Gemeinderates hatten die Räte viele Bauthemen zu behandeln, aber auch über die Sanierung von Gemeindestraßen zu befinden.

Seit Jahren nimmt die Kommune kontinuierlich Geld in die Hand, um ihr Straßennetz zu pflegen. Während die Staatsstraßen teils marode sind, glänzen die Gemeindeverbindungsstraßen mit einem Top-Zustand.

Zuerst galt es jedoch, über das Erschließungsbeitragsrecht zu befinden. Dabei ging es um den Beschluss einer Abschnittsbildung zum Lilienweg. In einer Anliegerversammlung hatte sich laut Bürgermeister Otto Lederer 2011 herauskristallisiert, dass der südliche Teil einen Ausbau befürwortet, der nördliche Teil dagegen einen solchen nicht für erforderlich hält.

Deshalb wurde das Areal nun in einen südlichen und einen nördlichen Bereich aufgeteilt. "Der nördliche Teil kommt dann eben später zum Ausbau" so Lederer, der aber nochmals alle Anrainer kontaktieren möchte. Mit diesem Vorgehen war der Gemeinderat einstimmig einverstanden.

Die Änderung des Flächennutzungsplanes für die Erweiterung und Änderung des Bebauungsplanes "An der Ostermünchner Straße Süd" mit der Abwägung der im Verfahren eingegangenen Stellungnahmen ging zügig vonstatten. Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt, das Genehmigungsverfahren einzuleiten und die Flächennutzungsplanänderung abzuschliessen. Auch mit der Erweiterung und Änderung des Bebauungsplanes und der Abwägung der im Verfahren eingegangenen Stellungnahmen zeigte sich der Rat schnell einverstanden. Der Satzungsbeschluss fiel einstimmig. Am Ende standen die Straßensanierungsmaßnahmen im Gemeindebereich Tuntenhausen für das Jahr 2012 an. Nach den Worten von Bürgermeister Lederer hat die Bauabteilung aus einem Katalog von Maßnahmen eine Dringlichkeitsliste erarbeitet, über die es zu entscheiden gelte. Bekanntlich hat die Gemeinde Tuntenhausen in ihrem Haushalt seit einigen Jahren fest eine Summe von 250000 Euro für entsprechende Ausbesserungen und Sanierungen des gemeindlichen Straßennetzes eingestellt. Damit ist man stets gut gefahren; die Gemeindestraßen sind im guten Zustand, wie allseits bestätigt wurde. Die Ärgernisse der Bürger konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Staatsstraßen (wir berichteten). Lederer erläuterte schließlich die für eine Sanierung in Frage kommenden Gemeindestraßen. Betragsmäßig am stärksten zu Buche schlagen demnach die Straßen von Söhl nach Wenig (1370 Meter) und die von Biberg nach Antholling (1360 Meter). Kosten für beide Maßnahmen: rund 200000 Euro. Wesentlich billiger sind einige kleinere Sanierungen: So die Straße von Fischbach nach Holzhausen mit einem Teilabschnitt von 217 Meter Länge, die Zufahrt nach Karlsried, die Flugplatzzufahrt in Antersberg, die Straße von Maxlrain nach Weihenlinden und die Zufahrt zur Kläranlage in Ostermünchen. Mit diesen sieben Maßnahmen wäre aber auch der Etat der Haushaltsplanung für 2012, so Lederer, ausgeschöpft. Einstimmig wurde dieses Vorgehen vom Rat abgesegnet.

ws/Mangfall-Bote

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