Ausgeklügelte Szenarien für Feuerwehr und THW

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Burgkirchen - „Starke Rauchentwicklung mit zwei verletzten Personen bei der Forma Inomatek in Burgkirchen“ - so lautet der Übungsalarm bei der Feuerwehr Burgkirchen und dem THW.

Der erste Verletzte wurde nach einer Verpuffung im EG bewusstlos aufgefunden. Im ersten Obergeschoss ist ein Zimmerer bei der Arbeit von einer Leiter gestürzt. Beide Verletzten wurden dem Rettungsdienst übergeben. Der zweite Einsatz folgte mit folgender Meldung: „Düngemittelbrand bei der Firma Mauerberger in Burgkirchen mit drei verletzten Personen“. Vor Ort war ein Elektriker zur Installation einer neuen Photovoltaikanlage, währenddessen brach im Dachgeschoss ein Feuer aus. Der Elektriker und zwei weitere Personen die sich zu diesem Zeitpunkt im Dachgeschoss befanden, konnten das Gebäude nicht mehr verlassen, da ein Düngemittel Feuer gefangen hatte und den Fluchtweg versperrte.

Die drei Personen mussten von der Feuerwehr befreit werden und konnten mit einer Rauchvergiftung und leichten Verbrennungen dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Brand wurde von den Feuerwehren Burgkirchen, Burghausen, Mehring und Dorfen gelöscht.

Nun folgte auch gleich der nächste Einsatz: „Explosion einer Gasflasche auf dem Weihnachtsmarkt bei der Firma Hauser in Burgkirchen mit fünf verletzten Personen“. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk stand die Holzhütte in bereits in Flammen. Eine Person mit Brandverletzungen wurde aus der Hütte befreit. Zwei weitere Personen lagen vor der Holzhütte und wurden sofort dem Bayrischen Roten Kreuz übergeben.

Aufgrund der Explosion erlitten wiederum drei weitere Personen eine Schock und flüchteten vor den Hilfskräften. Zwei davon konnten gefasst und beruhigt werden, die dritte Person geriet bei der Flucht unter einen Unimog und wurde unter diesem eingeklemmt und schwer Verletzt. Die herbeigerufen Feuerwehr und das THW befreiten den Verunglückten mit hydraulischen Geräten. Zur Versorgung des schwer Verletzten war das BRK vor Ort.

Ziel der Übung war die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen wie dem Bayrischen Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk zu optimieren.

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