Unterführungsbau macht Fortschritte

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Fortschritte machen die Bauarbeiten am Kreuzungsbereich Weihenlindener-/Staatsstraße 2078.

Bruckmühl -  Ob an der Staatsstraße, in Noderwiechs oder entlang der Mangfall - in der Marktgemeinde Bruckmühl sind an vielen Stellen Bagger im Einsatz.

Auf Hochtouren laufen die Arbeiten im Bereich der Unterführung Weihenlindener Straße. Ebenso geht es in punkto Kanalisierung voran. Die Unterführung für Radler und Fußgänger im Bereich der Staatsstraßenquerung der Weihenlindener Straße macht große Fortschritte: Die Abbrucharbeiten sind nach Angaben von Tiefbauamtsvertreter Ernst Bauer abgeschlossen, ein Baukran für die weiteren Arbeiten ist errichtet.

Betonieren der Fundamente

Betonieren ist nun angesagt: An der Ost- sowie der Westseite werden derzeit die Fundamente für die Widerlager erstellt, jeweils mit einem Volumen von rund 180 Kubikmetern. Trotz der lang andauernden Regenperiode im Mai liegen die Arbeiten laut Bauamt im Zeitplan: Das Einrichten der Umfahrung sowie die Abrissarbeiten seien unabhängig von der Witterung gewesen, einzig an zwei Tagen hätten die Schaufeln wegen starken Regens ruhen müssen.

Neben dem Unterführungsbauwerk erhält der Kreuzungsbereich zusätzliche Einfädelspuren, die Fahrbahn der Weihenlindener Straße wird aufgrund der Abbiegestreifen in diesem Bereich inklusive des Radwegs (2,50 Meter) auf zwölf Meter aufgeweitet.

Rege Bautätigkeit herrscht auch in anderen Teilen der Marktgemeinde, so in Noderwiechs: Dort liegt die Kanalisierung des Ortes in den letzten Zügen, derzeit werden die Hausanschlüsse erstellt. Bis Ende Juli soll das Projekt abgeschlossen sein, darunter auch die Erneuerung der Ortsdurchfahrt inklusive der Randsteineinfassung im östlichen Bereich.

Schlag auf Schlag geht es dann in Sachen Kanalisierung weiter: Mitte Juli plant das Bauamt den Startschuss für die Arbeiten in Ginsham und Hornau, die sich bis Sommer 2011 fortsetzen werden. Zu den Schwerpunkten zählt die Errichtung einer großen sowie zweier kleinerer Pumpstationen und die Verlegung des Freispiegelkanals nach Hornau. Hinzu kommen neue Wasserleitungen. Schlussendlich sind die Hausanschlüsse für rund 50 Anwesen einzurichten.

Auch der weitere "Weg" in Richtung Norden ist bereits vorgezeichnet: Noch im Herbst soll nach Angaben des Bauamtes mit einer Druckleitung nach Unter- und Oberwall begonnen werden, um im weiteren Verlauf - voraussichtlich Sommer 2011 - die Kanalisierung von Ober- und Unterholzham durchzuführen. "Dafür wird erst eine Hauptleitung nach Oberwall benötigt, um diese weiter in Richtung Holzham zu verlegen", führte Bauer zu den nächsten Schritten aus.

Sanierung des Kanals

Sanierungsarbeiten sind in den kommenden Wochen entlang der Mangfall im Gange: Dort wird das bestehende Kanalnetz auf Vordermann gebracht. Bei Untersuchungen waren mangelhafte Abschnitte entdeckt worden, die nun in Angriff genommen werden - dies auf einer Streckenlänge von insgesamt 20 Kilometern, so Walter Führmann von der Gemeindeverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung.

Den Auftrag dazu hatte der Marktgemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung an ein Münchener Unternehmen als günstigsten Bieter vergeben. Kostenpunkt: knapp 70.000 Euro.

Rosi Gantner/Mangfall-Bote

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