Vogelschau der besonderen Art

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Bürgermeister Felix Schwaller, Johann Schwarzenberger, Helmut Feldhäuser, Johann Buchner und Egon Dopmann (von links) bei der Ausstellungseröffnung.

Bad Aibling - Die Hauptsonderschau der Elsterkröpfer fand in Bad Aibling statt. 509 Rassetiere aus ganz Deutschland wurden in der Ausstellungshalle von zehn Sonderrichtern bewertet.

In sauber aufgestellten Käfigen in der Ausstellungshalle an der Kolbermoorer Straße zeigten Hobbyzüchter aus ganz Deutschland ihre Elsterkröpfer im überwiegend schwarzen und braunen, aber auch roten und gelben Federkleid. Die Züchter kamen selbst aus dem hohen Norden Deutschlands, scheuten keine Anreise aus den östlichen Bundesländern und der oberösterreichischen Stadt Marchtrenk.

Dass die Sonderschau zum ersten Mal in die Kurstadt kam, ist dem Aiblinger Taubenzüchter Johann Schwarzenberger zu verdanken, der beim Sonderverein Kröpferzüchter Deutschland Gruppenvorsitzender für Südbayern ist. Gewidmet wurde die Ausstellung dem verstorbenen Konrad Haslbeck, der sich zu Lebzeiten als Ehrenmitglied, Züchter und Organisator verdient gemacht hatte.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch den Vorsitzenden Egon Dopmann. "Weil die Ausstellung im südlichsten Zipfel von Deutschland abgehalten wird, wurden nur etwas mehr als 500 Tiere zur Ausstellung gebracht", so Dopmann, der den Aiblinger Rassegeflügelzüchtern Dank für die Durchführung sagte und zum abendlichen Familientreffen in das Hotel St. Georg einlud.

Dass Bad Aibling eine Reise zur Hauptsonderschau wert sei, stellte Helmut Feldhäuser, der Vorsitzende des Kreis-Rassegeflügelzuchtvereins Rosenheim (dem 1700 Mitglieder angehören) fest. Seine Freude über die in Bad Aibling abgehaltene Ausstellung brachte auch der örtliche Vereinsvorstand Johann Buchner zum Ausdruck.

Gerne hatte Bürgermeister Felix Schwaller die Schirmherrschaft übernommen. Sein Gruß galt den Taubenzüchtern und allen, die zum Gelingen der Ausstellung beitrugen. Schwaller nützte die Gelegenheit Bad Aibling als Schul- und Gesundheitsstadt vorzustellen und dabei auf die Geschichte der Stadt und einige in der Nähe befindlichen Sehenswürdigkeiten hinzuweisen.

Ein nicht leichtes Amt hatten die zehn Preisrichter. Sie achteten nicht nur auf den Zustand der Federn und die Haltung der Tiere. Besonders wichtig waren auch die Größe und Bildung der Kröpfe. Die Schau wurde allgemein als bestens verlaufen bezeichnet. Es gab ein Wiedersehen mit Zuchtfreunden, neue Freundschaften und viel Erfahrungsaustausch.

og/Mngfall-Bote

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