Guter Tausch? Gefangenenbus statt Reisebus

Weyarn - So schnell kann es gehen: Ein arbeitsloser Ungar fuhr ahnungslos mit dem Linienbus. Dann sorgte die Polizei dafür, dass der Mann in den Gefangenenbus umstieg.

Im Verkehrsstrom des Wochenendverkehrs fischten die bayerischen Schleierfahnder der Polizeifahndungsstation Kreuth bei Weyarn einen Linienbus heraus, der sich auf dem Weg nach Wien befand.

Die Kontrolle der Fahrgäste war erfolgreich. Gegen einen 46-jährigen ledigen Ungarn ohne Arbeit und festen Wohnsitz bestanden Haftbefehle in rekordverdächtiger Anzahl, nämlich drei Stück. Die Staatsanwaltschaft München I suchte den Mann wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Diebstahl.

Er musste aus dem Reisebus umsteigen in einen Gefangenenbus und verbringt die nächsten 105 Tage mit festem Wohnsitz – in der Gefängniszelle.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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