Clevere Namen für clevere Babys

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Eine kleine Leonie - ihr Name ist im Moment besonders beliebt

Rosenheim -  Bei der Namenswahl für ihre Babys sind Rosenheimer Eltern top. Instinktiv geben sie Vornamen, die den Nachwuchs attraktiv und intelligent wirken lassen.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Oldenburg hatte unter Mami und Papis für Aufsehen gesorgt. Demnach haben Kinder mit bestimmten Vornamen schlechtere Chancen in der Schule. Die Mehrheit der befragten Grundschullehrer traut Kindern mit den Namen Kevin, Angelina, Chantal, Justin, Jaqueline oder Mandy deutlich weniger zu als ihren Mitschülern. Oft werden diese Namen sogar mit Verhaltensauffälligkeit assoziert!

Auch andere Studien haben bisher bestätigt, wie wichtig Namen sind. Ohne etwas über einen Menschen zu wissen, haben wir allein durch den Vornamen bereits bestimmte Vorstellungen von der Person. Selbst über das Alter des Namenträgers, so glauben wir, verrät uns der Name Einiges. Wer zum Beispiel Elfriede oder Werner heißt, wird sicher schon etwas älter sein. Mit Julia und Kevin bringt man sehr wahrscheinlich viel jüngere Menschen in Verbindung.

Prof. Dr. Udo Rudolph, Inhaber der Professur Allgemeine und Biologische Psychologie an der TU Chemnitz, sowie seine Diplomanden Robert Böhm und Michaela Lummer belegen: Hören wir einen Vornamen, so schlussfolgern wir daraus das Alter der betreffenden Person und darüber letztlich auch deren Attraktivität und Intelligenz: Je jünger, desto attraktiver und je attraktiver, desto intelligenter. Die Stude kam außerdem zu dem Schluss, dass Modenamen wie Sarah und David, die religiösen Ursprungs sind, auch ihre Träger religiöser wirken lassen.

Was für Namen sollen werdende Eltern denn nun wählen, damit ihre Kinder im Leben nicht nur erfolgreich sondern auch zufrieden mit ihrem Namen sind? „Wir empfehlen solche zeitlosen Vornamen wie Alexander, Michael, Anna oder Claudia,“ erklärt Professor Rudolph. Zwar hätten die meisten Probanden der Studie moderne Vornamen bevorzugt, gerade diese kämen jedoch ziemlich schnell wieder aus der Mode. So werden etwa die Lauras und Leons von heute in nur etwa 50 Jahren wahrscheinlich als sehr altmodisch gelten und mit einer geringeren Attraktivität assoziert.

Die verrücktesten Kindernamen

Und wie sieht es in unseren Landkreisen aus? Hier scheinen bei einem Blick auf die Listen der beliebtesten Vornamen die Eltern alles richtig gemacht zu haben. In Rosenheim standen im letzten Jahr auf den ersten  Plätzen: Sebastian, Lukas, Simon, Maximilian und Paul. Bei den Mädchen auf den Top 5: Anna, Sophia, Julia, Lena und Antonia. 

Die Top-Ten der Rosenheimer Mädchen-Namen:

1. Anna

2. Sophia

3. Julia

4. Lena

5. Antonia

6. Magdalena

7. Laura

8. Sarah

9. Johanna

10. Lisa

Die Top-Ten der Rosenheimer Buben-Namen:

1. Sebastian

2. Lucas

3. Simon

4. Maximilian

5. Paul

6. Johannes

7. Andreas

8. Elias

9. Felix

10. Jakob

(Statistik des Standesamts aus dem Jahr 2008)

Zum Vergleich auch die Nachbar-Landkreise.

Die Top- Ten der Traunsteiner Mädchen-Namen:

1. Maria

2. Marie

3. Sophia

4. Anna

5. Sophia

6. Johanna

7. Julia

8. Katharina

9. Magdalena

10. Leonie

Die Top-Ten der Traunsteiner Buben-Namen:

1. Maximilian

2. Lukas

3. Luca

4. Florian

5. Tobias

6. Elias

7. Michael

8. Sebastian

9. Simon

10. Alexander

(Statistik des Standesamts aus dem Jahr 2009)

Die Top-Ten der Mühldorfer Mädchen-Namen:

1. Julia

2. Sophie

3. Anna

4. Maria

5. Katharina

6. Sophia

7. Helena

8. Laura

9. Magdalena

10. Victoria

Die Top-Ten der Mühldorfer Buben-Namen:

1. Alexander

2. Lukas

3. Maximilian

4. Josef

5. Michael

6. Sebastian

7. Simon

8. Felix

9. Florian

10. Jonas

(Statistik des Standesamts aus dem Jahr 2009)

Die Top-Ten der Berchtesgadener Mädchen-Namen:

1. Maria

2. Marie

3. Sophie

4. Anna

5. Johanna

6. Katharina

7. Sophia

8. Laura

9. Elisabeth

10. Lena

Die Top-Ten der Berchtesgadener Buben-Namen:

1. Maximilian

2. Michael

3. Simon

4. Florian

5. Sebastian

6. Leon

7. Johannes

8. Tobias

9. Alexander

10. Lukas

(Statistik des Standesamts aus den Jahren 2005 bis 2009)

Die Augustkinder aus Rosenheim

Hier geht‘s zur Studie der Universität Oldenburg

Die Studie der TU Chemnitz

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