Winterzauber auf Schloss Amerang

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Amerang - Auf Schloss Amerang lockt das größte Musik-Kultur-Festival der Region mit 100 Konzerten auf Bühnen die Besucher. Gaukler und Artisten sorgen für das perfekte Wintermärchen.  

Die Taverne ist zur Mittagszeit noch relativ leer. Ein paar verkleidete Frauen und Männer in mittelalterlichen Köstumen, ein Herr im Anorak, der Glühwein verkauft an diesem kalten Wintertag und eine kleine Gruppe älterer Damen, die gespannt den Auftritt des irischen Folkduos verfolgt. 

Die "Matching Ties" verzaubern ihr Publikum mit Folk und gefühlvollen Balladen. Beim Zuhören vergessen die Leute sogar die eiskalten Temperaturen. Wer draußen ist, muss frieren. Es sei denn, man steht vor einer der warmen Feuerstellen und trinkt einen Gühwein oder Berbertee mit Orangenschnaps.

Winterzauber auf Schloss Amerang

Schloss Amerang ist jedenfalls gewappnet für das große Musik-Kultur-Festival. Drei Tage, vom 8. bis 10. Januar, dauert das mittelalterliche Spektakel auf der rund 1000 Jahre alten Burg. "Wir versprechen den Besuchern ein buntes Programm, tolle Atraktionen und leckeres Essen", sagt Ortholf Freiherr von Crailsheim, Schlossherr und Veranstalter.

Im Schloss zelebriert am frühen Nachmittag das Trio "Faun" ihr neuestes Akustik-Programm "Das Buch der Balladen". Die Musik klingt nicht nur nach Mittelalter, der Betrachter könnte sich auch durch das Gewand des Trios leicht in die düstere Zeit zurückversetzt fühlen.

Wer mit nostalgischen Klängen nichts oder wenig anfangen kann, findet auf dem großen Gelände durchaus Alternativen. An den Ständen gibt es von der klassischen Bratwurst bis hin zu Kefta oder Kuskus aus Nordafrika sämtliche kulinarische Köstlichkeiten. Gaukler, Artisten sowie Feuerschlucker runden das vielseitige Programm auf der Burg ab. Weitere Informationen unter www.winter-fest.de. (sf)                                   

Rubriklistenbild: © pz

Zurück zur Übersicht: Mangfalltal

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser