Wohnhäuser dürfen gebaut werden

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Symbolbild

Bruckmühl - Der Bauausschuss sprach sich in seiner jüngsten Sitzung auch für die Änderung von zwei Bebauungsplänen aus. Ein Antragsteller beabsichtigt am Heimatweg ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage zu bauen.

Für das Vorhaben am Heimatweg musste nach Angaben der Bebauungsplanes "Hinrichssegen" geändert werden. Der andere Antragsteller, eine Erbengemeinschaft, beabsichtigt am Dahlienweg ein Zweifamilienhaus mit Doppelgarage zu bauen und beantragte hierzu die Änderung des Bebauungsplanes für das Gebiet "Götting-Süd".

Cornelia Stahl von der gemeindlichen Bauverwaltung kam bei der rechtlichen Beurteilung zu folgenden Ergebnissen: Der beabsichtigte Neubau am Heimatweg füge sich in das Konzept des Bebauungsplanes sowie in die Umgebungsbebauung ein. Die Bebauungsplanänderung diene zudem der Nachverdichtung des Baugebietes. Ein ökologischer Ausgleich sei deshalb nicht erforderlich.

Ähnlich siehe es mit dem beabsichtigten Neubau am Dahlienweg aus. Auch hier diene die Bebauungsplanänderung der Nachverdichtung und mache einen ökologischen Ausgleich nicht erforderlich.

Das etwa 1350 Quadratmeter große Grundstück am Heimatweg ist derzeit mit einer älteren Doppelhaushälfte bebaut. Auf dem südlichen Teil des Grundstücks, mit Zufahrt etwa 750 Quadratmeter, soll dem Antragsteller zufolge das Einfamilienhaus in einer Größe von zwölf mal zehn Metern entstehen.

Der erste Stock ist als Vollgeschoss geplant. Östlich am Wohnhaus soll die Doppelgarage entstehen, die Zu-fahrt zum südlichen Grundstück soll vier Meter breit werden, zudem soll eine Wendemöglichkeit eingeplant werden. Das Grundstück in Götting (östlich Irschenberger Straße, südwestlich Dahlienweg) ist rund 3000 Quadratmeter groß.

Die Bahnstromleitung, die über das Grundstück führte ist inzwischen stillgelegt. Mit der geplanten Teilung hat das Grundstück mit zirka 1250 Quadratmetern immer noch die Größe der angrenzenden Parzellen. Somit könnte durch Nachverdichten weiteres Baurecht geschaffen werden.

Beide Anträge wurden vom Bauausschuss einstimmig beschlossen.

Gleichzeitig billigte der Ausschuss den von der Bauverwaltung zu fertigenden Entwurf eines Änderungsplanes. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit den Antragstellern einen städtebaulichen Vertrag zur Übernahme der Planungskosten abzuschließen. man/Mangfall-Bote

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