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Spedition hat besondere Gewinnmasche

Traunsteiner Verkehrspolizei muss Schwertransport auf der Autobahn beanstanden

Bei gleich vier Schwertransporten mussten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein am Montag (28. Februar) gegen 17.30 Uhr, die Weiterfahrt unterbinden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Bernau am Chiemsee/ A8 - Die Gefährte, allesamt Sattelzugmaschinen mit Aufliegern einer italienischen Spedition, waren einer Polizeistreife aufgefallen, weil sie sehr dicht als Konvoi in Richtung München unterwegs waren.

Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass alle vier Fahrzeuge, beladen mit Maschinenteilen, erheblich gegen die Auflagen des Schwertransportbescheides verstoßen hatten. So durfte der Transport u.a. nicht im Konvoi durchgeführt werden und vorgeschriebene Begleitfahrzeuge waren nicht in ausreichender Anzahl vorhanden.

In weiterer Folge wurden die Gespanne mit Überbreite und Überhöhe verkehrssicher abgestellt. Erst nach entsprechenden Nachbesserungen in Bezug auf die verfügten Auflagen konnten sie am Nachmittag des 1. März ihre Fahrt fortsetzen.

Von den rumänischen Fahrern wurde als Sicherheit für das zu erwartende Bußgeld ein jeweils dreistelliger Betrag einbehalten. Deutlich höher wird die Summe für den Spediteur ausfallen, da dieser um die Auflagenverstöße seiner Fahrer wusste bzw. diese sogar angeordnet hatte. Gegen ihn wird ein Verfahren zur Vermögensabschöpfung betrieben. Ziel ist es, den aus den Verstößen erzielten Gewinn einzuziehen. Zugrunde gelegt wird hierbei die gesamte Fahrtstrecke. Im vorliegenden Fall also von Oberitalien nach Großbritannien. Hier könnte sich durchaus ein mittlerer fünfstelliger Eurobetrag ergeben.

Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © Peter Endig