Bundespolizei beendet Busreise auf A93

Nicht genug Geld dabei: Urkundenfälscher muss 145 Tage in Haft

A93/Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Montag (10. Februar) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen gesuchten Albaner festgenommen. Für ihn endete die Reise nach Deutschland „hinter Gittern“. Er muss sich auf einen mehrmonatigen Gefängnisaufenthalt einstellen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten die Bundespolizisten einen Reisebus mit italienischer Zulassung. Bei der Überprüfung der Personalien eines Insassen stellten die Beamten fest, dass der albanische Staatsangehörige von der Landshuter Staatsanwaltschaft mit Haftbefehl gesucht wird. Er war wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.800 Euro verurteilt worden. Die geforderte Summe hatte der Verurteilte bisher nicht gezahlt.

Auch bei seiner Festnahme auf der A93 verfügte der 33-Jährige nicht über ausreichende Barmittel, um seine Justizschulden zu begleichen. Daher muss er ersatzweise für 145 Tage ins Gefängnis. Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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