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Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Schleuser fest

Vorzeitiges Reiseende für Afghanen in Rosenheim und Kiefersfelden

Die Bundespolizei hat am Dienstag (1. November) die Zugfahrt einer siebenköpfigen afghanischen Gruppe am Bahnhof in Rosenheim beendet. Auf der A93 hat die Bundespolizei dafür gesorgt, dass zwei afghanische Insassen eines Autos mit österreichischen Kennzeichen getrennte Wege gehen mussten.

Vorzeitiges Reiseende für sieben Afghanen in Rosenheim

Pressemitteilung im Wortlaut:

Der offenkundige Organisator der Reise mit dem Eurocity, der regelmäßig zwischen Venedig und München verkehrt, wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Seine Landsleute mussten die Rückreise antreten.

Rosenheim - Bei der Grenzkontrolle im Fernzug konnte sich von sieben Afghanen im selben Wagen lediglich einer ausweisen. Der Mann führte neben seinem französischen Flüchtlingspass auch eine französische Aufenthaltsgenehmigung mit. Wie sich herausstellte, war er im Besitz einer Fahrkarte für sich sowie seine sechs Begleiter.

Nach ersten Erkenntnissen hatte er die Tour für die sechs Migranten organisiert und auch das gemeinsame Ticket besorgt. Am Rosenheimer Bahnhof wurde der 24-Jährige festgenommen und getrennt von seiner Reisegruppe zur örtlichen Bundespolizei-Dienststelle gebracht.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise allein fortsetzen. Für seine Leistungen als „Reiseorganisator“ muss der mutmaßliche Schleuser voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren rechnen.

Den sechs anderen Afghanen wurde die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Recherchen der Bundespolizei ergaben, dass sie in der Vergangenheit bereits in Italien registriert worden waren. Sie wurden der österreichischen Polizei überstellt. Dabei hatte einer von ihnen auch noch eine Strafanzeige wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise im Reisegepäck. Die Beamten hatten bei seiner Durchsuchung einen gefälschten afghanischen Führerschein gefunden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Afghanisches Duo muss getrennte Wege gehen

Pressemitteilung im Wortlaut:

Kiefersfelden / A93 - Am Dienstag (1. November) hat die Bundespolizei auf der A93 dafür gesorgt, dass zwei afghanische Insassen eines Autos mit österreichischen Kennzeichen getrennte Wege gehen mussten. Der Fahrer wurde nach Österreich zurückgewiesen, der Beifahrer in die Bernauer Haftanstalt eingeliefert. Dort wird er voraussichtlich 129 Tage lang bleiben.

Bei der Grenzkontrolle auf Höhe Kiefersfelden konnte sich zunächst keiner der beiden Afghanen ausweisen. Erst im Rahmen der Durchsuchung fanden die Beamten beim Fahrzeugführer zumindest eine schwedische Aufenthaltsgenehmigung. In seinem Wagen wurden die Bundespolizisten ebenfalls fündig. Dort lag ein Tütchen Haschisch im Gramm-Bereich.

Der Beifahrer hatte offenbar auch etwas zu verbergen. Mithilfe seiner Fingerabdrücke stellte sich heraus, weshalb er seine Identität wohl lieber geheim gehalten hätte. Er wurde von der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht. Einem Strafbefehl zufolge, hatte er wegen illegalen Aufenthalts in Deutschland eine Geldstrafe in Höhe von rund 1.300 Euro zu zahlen.

Da er seine Justizschulden nicht begleichen konnte, wurde der 22-Jährige, nachdem er wegen seines illegalen Einreiseversuchs angezeigt worden war, zur Verbüßung der 129-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht.

Seinen Fahrer zeigte die Rosenheimer Bundespolizei wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie illegalen Einreiseversuchs an und verweigerte ihm die Einreise. Der 25-Jährige wurde der österreichischen Polizei überstellt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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