Ermittlungen der Polizei und des Wasserwirtschaftsamtes laufen

Polizei korrigiert Zahlen: 400 bis 500 tote Fische in Schechen angeschwemmt

Schechen - 400 bis 500 tote Fische wurden am Montag (29. Juli) in Rottmühl bei Schechen angeschwemmt. Warum die Fische starben, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Update, 13.22 Uhr: Polizei korrigiert Angaben zu toten Fischen in Schechen

Zwischenzeitlich konnte mit mehreren Verantwortlichen und Berechtigte des Gewässers Rücksprache gehalten werden.

Leider muss von einer wesentlich höheren Anzahl verendeter Tiere ausgegangen werden, als die zunächst rund 20 angenommenen toten Fische. Der Fischereiberechtigte schätzt die Anzahl der toten Tiere auf mehrere Zentner. Eine detaillierte Zahl kann aufgrund des unterschiedlichen Gewichts, Größe und Art der Tiere nicht genannt werden. Vorsichtige Schätzungen liegen bei 400 bis 500 Tiere.

Das Wasserwirtschaftsamt sowie die Polizei haben bereits im Laufe des Vormittags die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

Erstmeldung

Mehrere tote Fische wurden bei einem Anwesen in Rottmühl angeschwemmt. Vor Ort konnten durch die Polizei rund 20 tote Fische aufgefunden werden, eine gleiche Anzahl von noch lebenden Fischen trieben fast bewegungs- und regungslos auf der Wasseroberfläche.

Sofort wurde die Feuerwehr Schechen alarmiert, um frisches Wasser und durch das Aufwirbeln wieder Sauerstoff in den kleinen Bachlauf bringen zu können. Durch eine Umwälzpumpe brachte die Feuerwehr sofort Frischwasser in den Bachlauf, um noch eine Vielzahl von Fischen retten zu können. Die Tiere waren aber schon zu sehr geschwächt und sie verendeten.

Die Polizei stellte einige Fische sicher und entnahm Wasserproben, um ein Fremdverschulden ausschließen oder nachweisen zu können.

In Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden, wie dem Landratsamt Rosenheim, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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