Mit Mercedes AMG unterwegs

Rosenheimer (33) ohne Führerschein lässt Motor neben der Polizei aufheulen

Rosenheim - Polizeibeamte kontrollierten am Donnerstag, 13. August, einen 33-jährigen Rosenheimer, welcher in einem Mercedes mit aufheulendem Motor durch die Stadt fuhr. Nachdem die Polizeibeamten etwas nachfragten, stellte sich heraus dass der Fahrer auf dem Weg zur MPU war, um seinen Führerschein wieder bekommen zu können.

Die Meldung im Wortlaut:

Wenn man mit aufheulendem Motor an einem Polizeibeamten der Rosenheimer Polizei vorbeifährt, erweckt dies die Aufmerksamkeit der Beamten. Umso mehr, wenn der Beamte Angehöriger der Ermittlungsgruppe Autoposer ist. Nach kurzer Nachfahrt konnte der Fahrer des Mercedes AMG angehalten und kontrolliert werden.

Der Fahrer, ein 33-jähriger Rosenheimer gab an, dass er versehentlich zu viel „Gas“ gegeben hat und entschuldigte sich vielmals. Auf die Frage zu seinem Führerschein antwortete er, dass er diesen zu Hause vergessen hat. Nach und nach war seine Geschichte mehr als unglaubwürdig und der Rosenheimer gestand ein, dass er nicht im Besitz eines Führerscheins ist.

Beifahrer des Rosenheimers war sein 27-jähriger Bekannter. Sein Bekannter aus Rosenheim ist im Besitz eines Führerscheins, traute sich aber nicht, mit dem Mercedes zu fahren, da er nach seinen Angaben viel zu viel „PS“ hat, ihm sei das Auto „zu stark“.

Die Beamten befragten den 33-jährigen Lenker, wo er eigentlich hingefahren wäre. Er schilderte, dass er gerade eben auf dem Weg zur medizinischen-psychologischen-Untersuchung (MPU) sei, da er mit Bestehen der Untersuchung seinen Führerschein wieder bekommen würde.
Die Beamten leiteten eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ein und verständigten die Verwaltungsbehörde, da der Sachverhalt für die MPU sicherlich auch von Interesse sein mag.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rosenheim.

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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