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Tödlicher Unfall auf Bundesstraße 2

Auto kracht bei Eschenlohe frontal in Sattelschlepper - Fahrer (20) verstirbt noch an Unfallstelle

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittwoch (23. November) wurde auf der Bundesstraße 2 bei Eschenlohe ein 20-jähriger Mann so schwer verletzt, dass er trotz sofortiger Erster Hilfe noch an der Unfallstelle verstarb. Der junge Mann war aus bislang unbekannten Gründen mit einem ihm entgegen kommenden Lkw kollidiert. Ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften war über Stunden im Einsatz, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Verkehrspolizei Weilheim nahm die Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Eschenlohe – Am Mittwoch (23. November), ereignete sich in den Morgenstunden auf der Bundesstraße 2, Nähe der Auffahrt zur BAB A 95, bei Eschenlohe, ein Verkehrsunfall, bei dem ein 20-jähriger aus Garmisch-Partenkirchen tödlich verletzt wurde. Der junge Mann war gegen 5.45 Uhr in einem Pkw Mercedes A-Klasse auf der B 2, aus Richtung Oberau kommend, in Richtung Norden unterwegs. Kurz vor Beginn der Auffahrt zur BAB A 95 kam er aus bis dato ungeklärter Ursache unvermittelt auf die Gegenspur, wo sein Fahrzeug mit einem in diesem Moment entgegenkommenden Lkw kollidierte.

Der Pkw kam nach etwa 100 Metern auf der Fahrbahn zum Stehen, während der Lkw nach dem Zusammenstoß auf die Gegenfahrspur gelangte und schließlich an der linken Leitplanke, in leichter Schräglage, zum Stillstand kam. Ersthelfer sowie die ersten Rettungskräfte versuchten noch vergeblich, den schwerstverletzten Pkw-Fahrer, der sich alleine im Fahrzeug befand, zu reanimieren. Der 44-jährige Lkw-Fahrer aus Fürstenfeldbruck, der sich ebenfalls alleine im Fahrzeug befand, wurde mit dem Rettungsdienst leicht verletzt in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht.

Um ein mögliches Umkippen des Lkw zu verhindern - es befindet sich die Bahnlinie München/ Garmisch-Partenkirchen in nur wenigen Metern Entfernung - wurde dieser von einem Feuerwehr-Lkw mittels eines Seils gesichert. Außerdem wurde durch den vor Ort anwesenden Notfallmanager der Deutschen Bahn die Zugstrecke zwischen Oberau und Eschenlohe gesperrt und ein entsprechender Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache werden von der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II, in enger Abstimmung mit der für die Unfallörtlichkeit zuständigen Verkehrspolizeiinspektion Weilheim, aufgenommen. Hierzu wurde unter anderem ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen, um die genaue Unfallursache feststellen zu können. Zudem wird von beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen, die sichergestellt wurden, ein technisches Gutachten erstellt.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro am Pkw und rund 30.000 Euro am Lkw. Zudem wurden zehn Leitplankenfelder beschädigt, mit einem Schaden von 3500 Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und zur Durchführung der umfangreichen Bergungs- und Abschleppmaßnahmen sowie Reinigung der Fahrbahn, wurden weiträumige Umleitungs- und Ableitungsmaßnahmen ab der Autobahnanschlussstelle beginnend beziehungsweise ab Oberau über die B 23 „Ettaler Berg“ (Oberammergau beziehungsweise Bad Kohlgrub/Murnau) eingerichtet. Zudem wurde der Oberauer Tunnel in beide Richtungen gesperrt. Neben zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehren aus Oberau, Eschenlohe und Großweil sowie der Kreisbrandinspektion Garmisch-Partenkirchen, waren auch etliche Rettungsdienstkräfte im Einsatz, insbesondere „Helfer vor Ort“ aus Oberau und Eschenlohe sowie der Murnauer Rettungsdienst des BRK, samt Notarzt; zudem der MKT Garmisch-Partenkirchen und mehre Angehörige der Einsatzleitung des Rettungsdienstes, inklusive des Kriseninterventionsdienstes. Außerdem waren mehrere Bedienstete der Straßenmeisterei Oberau und Autobahnmeisterei zur Einrichtung beziehungsweise Beschilderung der entsprechenden Verkehrsumleitungs- und Ableitungsmaßnahmen im Einsatz.

Die Verkehrspolizei Weilheim, welche zeitweise mit fünf Besatzungen im Einsatz war, wurde von weiteren Streifen der umliegenden Dienststellen aus Murnau, Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald sowie von einer Streife der Bundespolizei unterstützt.

Mittlerweile konnten, gegen circa 11.50 Uhr, alle Sperrungen und Verkehrsmaßnahmen wieder aufgehoben und auch die Zugstrecke wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden. Insbesondere in der Früh, zu Zeiten des üblichen Berufsverkehrs, kam es zu größeren beziehungsweise längeren Staus.

Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim

Rubriklistenbild: © David Young (Symbolbild)

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