Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zehn Cent sind keine 1050 Euro

Bad Feilnbach - Da endete die Busfahrt im Gefängnis... Gegen einen Rumänen lag Haftbefehl vor, da er eine hohe Geldstrafe nicht zahlen konnte. Er hatte lediglich 10 Cent dabei:

Rosenheimer Bundespolizisten haben am Sonntag, den 27. Januar, die Busfahrt eines Rumänen auf der A8 nahe Bad Feilnbach vorzeitig beendet. Gegen den 38-Jährigen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München vor. Die Beamten nahmen den Mann fest.

Die lange Reise eines rumänischen Staatsangehörigen endete am Sonntagmorgen in der Justizvollzugsanstalt Bernau. Bei der Kontrolle des italienischen Reisebusses, mit dem der Gesuchte unterwegs war, stellten die Fahnder den Haftbefehl fest. Das Amtsgericht München hatte nach dem Mann seit 2011 suchen lassen. Der Verurteilte hätte rund 1050 Euro wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole zahlen müssen – tat es aber nicht.

Der Reisende hatte lediglich 10 Cent bei sich – zu wenig, um die Strafe zu begleichen. Er wird deshalb die nächsten 64 Tage im Gefängnis verbringen müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare