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So fahrlässig war das Gefahrengut gesichert

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Irschenberg - Beamten der Verkehrspolizei kontrollierten am Irschenberg einen niederländischen Sattelzug. Als die Polizisten einen Blick auf die Ladung des Lkw warfen, staunten sie nicht schlecht.

Im Rahmen einer Streifenfahrt auf der A 8 im Bereich Irschenberg stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim einen niederländischen Sattelzug fest, der im Überholverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen überholte. Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen.

Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass der Fahrer seinen Berechtigungsschein zur Gefahrgutbeförderung nicht vorweisen konnte. Des weiteren hatte er keinerlei Ausrüstungsgegenstände dabei, die beim Transport von gefährlichen Gütern vorgeschrieben sind. Auch die Feuerlöscher und seine schriftlichen Weisungen fehlten.

Nach der Feststellung dieser gravierenden Verstöße wurde der Sattelzug zu einer eingehenden Gefahrgutkontrolle zur VPI Rosenheim verbracht.

Die weitere Überprüfung übernahm ein Spezialist des Gefahrguttrupps Oberbayern-Süd.

Nach in Augenscheinnahme der Ladung staunten die Beamten nicht schlecht.

Das Fahrzeug war mit 32 sogenannten „BIG BAGS“(Stoffsäcke für Schüttgüter) in acht Doppelreihen beladen. Es handelt sich um giftigen organischen Stoff. Diese waren nur mit lockeren Spanngurten völlig unzureichend gesichert. Auch waren noch andere Ladegüter ohne jegliche Sicherung geladen. Bei einem Bremsmanöver bestand die Gefahr einer Beschädigung der gefährlichen Fracht. Zudem nahm der Fahrer auch noch unzulässiger Weise seine Ehefrau als Beifahrer mit.

Aufgrund der Vielzahl der gravierenden Verstöße wurde die Weiterfahrt sofort unterbunden und eine Umladung auf ein geeignetes Fahrzeug angeordnet.

Außerdem müssen nun der Fahrer, der Verlader des Gefahrgutes und der Beförderer mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Vor dem Gestatten der Weiterfahrt mussten bereits Sicherheitsleistungen hinterlegt werden.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

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